Zu schnelllebig!?

  /  01.04.2015

Schauspielerin Marion Cotillard hat zwei Schmuckstücke für das Label Chopard entworfen und dabei auf den ethischen Background geachtet. Welche Gedanken sie beim Kreieren hatte und warum ihr Film „The True Cost“ in eine ähnliche Richtung geht…

Marion Cotillard

Marion Cotillard kreiert mit Chopard ethischen Schmuck. Die Schauspielerin pflichtete erst kürzlich Livia Firth, Ko-Vorsitzende bei dem Label, Regisseurin und Ehefrau von Schauspieler Colin Firth, bei, die den Stellenwert von ethisch orientierten Marken betonte. Die Aktrice entwarf eine Halskette und ein Armband mit Opalen, die aus einem Familienbetrieb in Australien stammen und betont: „Während des Designens denkt man an die Leute, die in so einer Mine arbeiten. Das verändert die Arbeitsenergie total. Warum sollten diese Traumkreationen einen Albtraum für die Minenarbeiter darstellen?“ 

Die 39-Jährige trug schon 2013 beim Cannes Film Festival die Chopard Green Carpet Collection. Livia Firth betrachtet die Form des ethischen Schmuck-Designs als eine ganz neue Richtung für den Markt. Die Filmemacherin hat ebenfalls einen Movie über die Schattenseiten der Modewelt gedreht: „The True Cost“. Dieses Jahr wird dieser erstmals beim Cannes Film Festival gezeigt. Sie erklärte gegenüber WWD: „Es geht um die schnelllebige Mode-Welt. Ich weiß gar nicht, wie ich es höflich ausdrücken soll... nun ja, im Grunde zeigt der Film, dass da alles im Ar*** ist. Was da abgeht, ist einfach nur ungerecht und falsch. Es muss sich was ändern und ich möchte Käufer darauf aufmerksam machen, dass sie ihren Konsum bewusster steuern müssen.“