Zu aufreizend?

  /  26.03.2013

Victoria’s Secret sieht sich zurzeit ganz schön viel Kritik ausgesetzt. Auslöser: die Linie mit dem Namen „Bright Young Things“. Der Vorwurf: Das Label versorge junge Mädchen mit zu aufreizender Wäsche. Und was sagt die Marke selbst dazu?

Victoria's Secret-Engel Alessandra Ambrosio

Victoria’s Secret hat sich gegen harsche Kritik zur Wehr gesetzt, die der Dessous-Marke momentan von Seiten wütender Kunden entgegenschlägt. Kürzlich veröffentlichte das Label die Unterwäsche-Serie „Bright Young Things“ der Nebenlinie Pink, die sich laut Business-Insidern an ein deutlich jüngeres Publikum als die Hauptlinie des amerikanischen Unternehmens richtet. Der Vorwurf: Victoria’s Secret ziele mit den Kreationen auf Kundinnen im Teenager-Alter ab und versorge die jungen Mädchen mit allzu aufreizender Wäsche. Bereits die Facebook-Seite von Victoria’s Secret wurde von kritischen Kunden und empörten Eltern belagert, nun wurde sogar eine Online-Petition ins Leben gerufen, welche die Verantwortlichen auffordert, „Teenager nicht länger als Sex-Objekte darzustellen.“

Die Marke selbst rechtfertigt ihr neues Sortiment in einem Statement. „Victoria’s Secret Pink ist eine Marke für Frauen im College-Alter“, heißt es. „Entgegen jüngster Gerüchte haben wir nicht vor, eine Kollektion für noch jüngere Frauen einzuführen. ‚Bright Young Things’ sollte als Slogan eine Verknüpfung zur Springbreak-Tradition sein.“

Das Missverständnis wurzelte in einer Aussage von Finanz-Geschäftsführer Stuart Burgdoerfer, der bei einer Konferenz wissen ließ: „Was wollen 15- und 16-Jährige? Sie wollen älter sein und sie wollen cool sein und wie die Mädchen auf dem College. Das ist ein Teil der Magie von Pink.“