Vorbildliche Arbeitsmoral
/ 25.09.2012Wenn man sich als Frau durchsetzen will, wird man schnell schon mal als Zicke eingestuft. Diese Erfahrung machte ein Model aus Großbritannien. Sie will aber dennoch nicht „mit den Füßen stampfend und schreiend herum laufen“.

Rosie Huntington-Whiteley
Rosie Huntington-Whiteley bewundert die Arbeitsmoral ihrer international erfolgreichen Kollegin Gisele Bündchen und hat von ihr eine Menge im Bezug auf die Art und Weise gelernt, wie die Arbeit im Modelgeschäft anzugehen ist. „Ich finde Gisele toll. Sie hat so ein gesundes Image und hat sich selbst zu einer Marke gemacht“, schwärmt Huntington-Whiteley gegenüber Sunday Times Style. „Ich schätze, ich versuche mich selbst als ein Unternehmen zu verstehen. Und ich möchte zur Arbeit gehen.“
Während die 25-Jährige der Meinung ist, dass eine „starke Persönlichkeit“ der Schlüssel zum Erfolg in der Modebranche sei, ärgert es sie jedoch, aufgrund ihres Wesens manchmal als „Zicke“ gesehen zu werden. „Man muss eine starke Persönlichkeit haben, um in der Lage zu sein, sich selbst aufzurichten und wachzurütteln und man muss seine Stimme ziemlich schnell finden, um in der Lage zu sein, ‚Nein’ zu sagen und für sich selbst einzutreten“, ist sich Huntington-Whiteley sicher. „Wenn eine Frau etwas will und sich hartnäckig dafür einsetzt, wird sie oft als Zicke abgestempelt. Das macht mich wütend, denn wenn ein Mann bestimmt ist, macht er einfach seine Arbeit. Aber ich laufe definitiv nicht mit den Füßen stampfend und schreiend herum.“


