Von Olympia zur Fashion Show?

  /  06.12.2012

Ein Sieg bei den Olympischen Spielen bringt mehr mit sich als nur eine Goldmedaille. Neben Ruhm und Bekanntheit zum Beispiel auch Anfragen für eine Zusammenarbeit mit Designern – für Jessica Ennis eine ernsthafte Option.

Jessica Ennis

Jessica Ennis träumt von einem eigenen Modelabel. Die britische Athletin – die bei den diesjährigen Olympischen Sommerspielen im heimischen London die Mehrkampf-Goldmedaille für das „Team GB“ gewann – ist ein großer Mode-Fan und möchte eines Tages gerne eine eigene Kleidungskollektion entwerfen. „Es wäre großartig, ein eigenes Fashion-Label zu starten“, so die 26-Jährige gegenüber dem Magazin Bespoke. „Ich wäre begeistert, diesen Schritt zu wagen, ob es nun in Zusammenarbeit mit einer Sportswear-Marke ist, oder die modischere Schiene.“ Ennis’ Vorbilder: „Ich verehre Victoria Beckham und Alexander McQueen.“

Angebote hatte die Sportlerin bereits reichlich. Seit ihrem Olympia-Coup werde sie regelrecht mit Anfragen von Designern überschüttet und Ennis gesteht, dass sie diese Stellung genießt. „Es ist eine großartige Lage, in der ich mich befinde“, sagt die Weltmeisterin von 2009, deren alltäglicher Stil sich mehr an sportlicher Kleidung als an Designerstücken orientiert. „Es ist schön, die Option zu haben, sich etwas aussuchen und auswählen zu können – es ist weniger stressig, wenn du dich entscheiden musst, was du anziehst.“