Vom Bauernnamen zur Modemarke

  /  14.11.2012

Der Gründer von Zara, Amanico Ortega, hatte ursprünglich eine ungewöhnliche Idee für den Namen seiner Modekette. Noch ungewöhnlicher ist allerdings, dass diesen Einfall schon jemand vor ihm hatte.

V.L. Pippa und Kate Middleton

Der Name der Modekette Zara hat einen ungewöhnlichen Ursprung. Eigentlich sollte das Geschäft, das Amancio Ortega 1975 in Spanien eröffnete, Zorba heißen – inspiriert von der bärtigen, ungestümen Figur eines Bauern mit gleichem Namen im Film „Alexis Sorbas“, berichtet Zara-Direktor Jesus Echevarria gegenüber der New York Times. „Ich glaube nicht, dass sie daran dachten, mit dem Namen Geschichte zu schreiben, es war einfach ein netter Name“, erklärt er. Das Problem: „Offenbar gab es eine Bar mit dem gleichen Namen, nur zwei Blocks entfernt und der Besitzer der Kneipe kam vorbei und sagte: ‚Das wird verwirrend sein, zwei Zorbas zu haben’. Allerdings waren bereits die Buchstaben für das Schild fertig, also arrangierten sie diese einfach ein wenig um und fanden Zara.“

Heute erstreckt sich die Kette über ganz Europa und gilt auch als ein Favorit der britischen Herzogin Catherine und ihrer Schwester Pippa Middleton. Den 76-jährigen Besitzer Ortega machte Zara mit einem Kapital von 53,6 Mrd. Dollar zum drittreichsten Mann der Welt.