Victoria’s Secret schlägt zurück
/ 29.04.2013„Wie ein Stück Fleisch“ will sich Model Kylie Bisutti während ihrer Zeit beim Unterwäsche-Label Victoria’s Secret gefühlt haben. Diese Zeit soll allerdings ziemlich kurz gewesen sein, wie die Marke jetzt neben weiteren interessanten Details enthüllt...

Kylie Bisutti
Victoria’s Secret hat die Kritik des ehemaligen Models Kylie Bisutti zurückgewiesen und die Anschuldigungen als unwahr bezeichnet. Bisutti, die im Jahr 2009 bei Show des Labels lief, hatte gegenüber der New York Time berichtet, sich „wie ein Stück Fleisch“ bei der Arbeit mit der Marke gefühlt zu haben. Sie beschuldigte das Unternehmen zudem, aufgefordert gewesen zu sein, ihre bestehende Ehe zu leugnen, um „ständig mit jedem flirten zu können“, so Bisutti, die sich dabei immer wieder als „Engel“ des Labels bezeichnete.
Zu Unrecht, wie Victoria’s Secret nun mit einem exklusiven Statement an das Magazin People dagegen hält und das Model der Falschaussage bezichtigt. „Frau Bisutti hat einige Lügenmärchen erzählt und falsche Angaben bezüglich ihrer kurzen Zeit bei Victoria’s Secret gemacht“, heißt es. „Im Jahr 2009 gewann Frau Bisuti einen Model-Wettbewerb für Amateure und hat seit diesem Jahr nicht mehr für uns gearbeitet. Der Preis für den Gewinn des Contest war ein einmaliger Walk bei der Victoria’s Secret-Show 2009.“ Bis auf ein weiteres Shooting für Bademoden im gleichen Jahr habe es keine weitere Zusammenarbeit zwischen dem Model und dem Label gegeben.
„Sie war niemals ein Victoria’s Secret-‚Engel’ nach Definition unserer Verträge. Entgegen der Behauptungen von Frau Bisutti wurden ihr niemals darauf folgende Modelverträge angeboten, obwohl sie mehrfach um weitere Beschäftigungen gebeten hatte. Sie hat wiederholt Erfahrungen bei der Arbeit mit Victoria’s Secret erfunden – inklusive eines Verhältnisses, das so ganz einfach nicht existiert hat.“
Nach dem Gewinn des Wettbewerbs im Jahr 2009 hatte Bisutti noch von einem „Traum“, der wahr werde, gesprochen. „Ich übe ständig meinen Catwalk-Lauf“, zeigte sie sich damals noch begeistert über das Engagement bei dem Dessous-Brand.


