Topshop muss blechen

  /  01.10.2013

Topshop muss nun Rihannas Anwaltskosten bezahlen, nachdem diese Anfang des Jahres einen Prozess wegen der unerlaubten Verwendung von Bildern der Sängerin gegen die Modekette gewann. Wie hoch die Kosten wohl ausfallen?

Rihanna

Topshop schuldet Rihanna eine Million Dollar. Das Modehaus wurde dazu verurteilt, die durch ihren Gerichtsprozess verursachten Anwaltskosten der Sängerin nun zu begleichen. Dem Unternehmen wurde dauerhaft verboten, Bilder der Sängerin als T-Shirt-Druck zu verwenden, nachdem diese bereits im Juli 2013 einen Prozess diesbezüglich gewonnen hatte. Der Richter befürwortete die einstweilige Verfügung, nachdem die Klamottenkette ihr Versprechen gebrochen hatte, Pics der 25-Jährigen nicht mehr für künftige Designs zu benutzen.

Das Gericht ordnete an, dass die Arcadia Group, der Topshop gehört, knappe 240.000 Euro von Rihannas Anwaltskosten bereits in zwei Wochen gezahlt haben muss, während es die „erschreckenden“ Zahlen, die die Anwälte der Musikerin vorlegten, weiter prüft. Die Topshop-Vorsitzenden können in Berufung gehen, wonach dann endgültig festgelegt wird, wie viel das Unternehmen zahlen muss.

Rihanna hatte vor wenigen Monaten einen Prozess gegen das Modehaus gewonnen, nachdem dieses T-Shirts Bildern von ihr verkauft hatte, denen die Sängerin angeblich zugestimmt hatte. Rihanna warf Topshop daraufhin vor, ihre Fans zu „betrügen“. Sie hatte außerdem erreicht, dass alle unverkauften T-Shirts aus den Läden genommen werden mussten. Es waren jedoch bereits fast alle 12.000 Exemplare verkauft und nur fünf verbliebene konnten für den Gerichtsprozess gesichert werden.