Tadel für Beyoncé

  /  08.02.2013

Als Person der Öffentlichkeit muss vor allem Frau immer wieder damit rechnen, dass ihr Outfit Kritiker auf den Plan ruft – insbesondere wenn tierische Materialien eine Rolle spielen. So geschehen bei Beyoncé…

Beyoncé

Beyoncé hat mit ihrem Schlangenleder-Outfit – einem Dress des weniger bekannten New Yorker Designers Rubin Singer, angelehnt an eine Walküre, ein weibliches Geisterwesen aus der nordischen Mythologie – in der Super-Bowl-Halbzeitshow für Ärger bei der Tierschutzorganisation PETA gesorgt. Für Unmut sorgte die Kleiderwahl aufgrund des Materials des Outfits, das aus Schlangen- und Leguanleder besteht.

„Wir gehen jede Wette ein, dass Beyoncé, hätte sie sich unsere Video-Veröffentlichungen angesehen, vermutlich nicht mehr in etwas gesehen werden möchte, das aus Schlangen, Eidechsen, Kaninchen oder anderen Tieren besteht, die qualvoll dafür ihr Leben lassen mussten“, ist sich ein PETA-Sprecher sicher und teilte seine Bestürzung der New York Daily News mit. Nach Ansicht der Organisation sei Beyoncés Fashion-Wahl darüber hinaus nicht nur moralisch verwerflich, sondern schlicht unmodisch und entgegen dem Trend. „Die Mode von heute tendiert immer mehr zu humanen, veganen Alternativen. Beyoncés Super-Bowl-Outfit ist da völlig vom Weg abgekommen“, wird die Kritik der Organisation in der Zeitung weiter ausgeführt.