Steuer-Ärger

  /  10.03.2015

Vivienne Westwood hat sich Ärger eingehandelt, weil sie hohe Geldsummen nach Luxemburg überwiesen hat und zudem einer Partei Geld spendete. Die Designerin weist Vorwürfe, die das Wort Steuerhinterziehung beinhalten, allerdings zurück.

Vivienne Westwood

Vivienne Westwood hat Ärger mit den britischen Steuerbehörden. Die Designerin soll umgerechnet 2,8 Mio. Euro pro Jahr an ein Bankkonto in Luxemburg für Lizenzrechte überwiesen haben. Laut der britischen Zeitung The Sunday Telegraph hat ihre Firma angeblich absichtlich 700.000 Euro am Fiskus vorbeigeschmuggelt. „Das Auffällige an der Geschichte ist, dass Westwood die Rechtserklärung in Großbritannien getätigt hat, aber diese mit der Zahlung ins Ausland auch ins Ausland wandern und damit nicht mehr Bestandteil der britischen Steuerbehörde sind. Und das ist eben Steuerhinterziehung“, so Jolyon Maugham, Anwalt für Steuerrecht. 

Genauso ist die Exzentrikerin zusammen mit der Green Party ins Visier der Steuerfahnder geraten, nachdem sie der Partei umgerechnet knapp 420.000 Euro gespendet hatte. In einem Statement erklärte Westwood Ltd: „Vivienne Westwood Ltd und alle Firmen, die dazu gehören, zahlen laut unseres Jahresabschlusses die nötigen Steuern, die in den Ländern, in denen wir operieren, zu zahlen sind. [...] Die Spende an die Green Party wurde persönlich von Vivienne Westwood gezahlt, nicht über die Vivienne Westwood Group.“