Social Media sei Dank

  /  04.03.2013

Coco Rocha weiß um die Bedeutung sozialer Netzwerke im Internet. Twitter und Co. sollen ihr geholfen haben, als Topmodel wahrgenommen zu werden – und zwar nicht nur optisch, sondern auch, was ihre Persönlichkeit betrifft.

Coco Rocha

Coco Rocha ist überzeugt, dass soziale Netzwerke im Internet entscheidenden Anteil an ihrer Wahrnehmung als Topmodel haben. Die 24-Jährige war bereits im Jahr 2008 von der amerikanischen Vogue zusammen mit anderen Kolleginnen in der neuen Gruppe der Supermodels genannt worden und hat mit Werbekampagnen unter anderem für Chanel, Dior und Dolce & Gabbana eine beeindruckende Kundenliste vorzuweisen.

„Letzen Endes hat es geholfen, mich als Marke, nicht nur als Gesicht zu etablieren“, konstatiert die Kanadierin im Magazin Stylist. Der positive Effekt der Internet-Plattformen liege dabei in der Wahrnehmung der Persönlichkeit des Models – abseits ihrer reinen Optik. „Seit Jahrzehnten werden Models lediglich gesehen, nicht gehört“, weiß Rocha. „Ich habe ein Publikum von acht Mio. auf all meinen Plattformen – das hat mich dazu gebracht, über das nachzudenken, wofür ich stehe. Ich habe dadurch eine laute Stimme, was heißt, dass ich lieber etwas Lohnenswertes von mir gebe.“

Kürzlich sorgte Rocha mit ihrem Auftritt in der 60er-Jahre-Kampgne von Banana Republic für Aufsehen – eine Gratwanderung zwischen zwei Fashion-Welten.

„Früher konnten Models nicht von High-Fashion zu High-Street-Fashion und andersrum wechseln“, weiß sie zu berichten. Die Modewelt habe sich allerdings stark verändert – auch in der Zeit, in der sie im Modelbusiness aktiv ist. „Wir leben in einer großartigen Zeit für Fashion. Es öffnet sich gegenüber der Welt und wendet sich ab von einem elitären Club, in dem nur Mitglieder zugelassen sind.“