Sammelklage gegen die Olsens?

  /  12.08.2015

Die Olsen-Zwillinge Mary-Kate und Ashley werden von ehemaligen Praktikanten, die beim Label The Row gearbeitet haben, verklagt. Eine Ex-Assistentin packte jetzt aus, wie sie die Arbeit bei der Marke der 29-Jährigen empfunden hat.

Mary-Kate Olsen und Ashley Olsen

Mary-Kate und Ashley Olsen sind von ihren früheren Praktikanten verklagt worden. Die Anklage richtet sich an The Row, das gemeinsame Label der 29-Jährigen. Es geht um Lohndiebstahl; der Prozess soll vor dem höchsten Gericht in Manhattan stattfinden. Laut der New York Post behaupten die Praktikanten, dass sie niemals für ihre Arbeit bezahlt worden wären. Die Hauptklägerin ist die ehemalige Assistentin im Bereich Design, Shahista Lalani. Laut den Gerichtsunterlagen sagte sie, dass sie 2012 mit den Aufgaben, die ihr die Chefdesignerin der Marke gab, absolut überarbeitet gewesen sei. Die Zwillinge wären aber immer sehr nett gewesen, als sie in das Büro kamen: „Sie sind wirklich liebe Menschen und waren niemals gemein zu jemandem. Sie sind Geschäftsleute. Aber die Designerin war wirklich anspruchsvoll. Ich habe die Arbeit von drei Praktikanten gemacht, jeden Tag und jede Nacht mit ihr gesprochen und um zehn Uhr Abends noch E-Mails bekommen, für den nächsten Tag.“

Die Staatsanwaltschaft sucht nach weiteren Opfern, es könnte also zu einer Sammelklage kommen. Schätzungsweise könnten bis zu 40 ehemalige und aktuelle Praktikanten folgen. Laut dem offiziellen Dokument war Lalani während ihrer 50 Stunden-Woche verantwortlich für die Aktualisierung von Tabellen und das Erstellen von Datenblättern. Sie machte Einkäufe für bezahlte Mitarbeiter, organisierte das Material, machte Fotokopien, nähte und kümmerte sich um die Schnittmuster. Die Praktikantin beschrieb: „Wenn wir gerade nichts zu tun hatten, sagten sie zu uns, ‚Sortiere die Knöpfe dahinten nach Farben’. Du hattest nicht einmal 15 Minuten Pause. Du bist wie ein Mitarbeiter, nur dass du nicht bezahlt wirst. Das ist schon gemein. Andere Praktikanten haben angefangen zu weinen. Ich habe viele von ihnen weinen sehen, als sie Kaffee geholt oder fotokopiert haben.“