Rooney Mara riskiert alles

  /  19.12.2011

Rebellin vs. Girlie: Gepiercte Nase, schwarze Lederjacke, derber Look – so kennen wir die Schauspielerin Rooney Mara aus der Millennium-Trilogie von Stieg Larsson. Privat schlüpfte sie bislang lieber in rosa Kleidchen. Das wird sich jetzt wohl ändern…

Rooney Mara

Der Stil der Schauspielerin Rooney Mara veränderte sich in den 14 Monaten, in denen sie für die Neuverfilmung „Verblendung“ als tätowierte und gepiercte Hackerin Lisbeth Salander vor der Kamera stand. Mit den weiblichen und romantischen Kleidern, die sie bislang privat trug, kann sie sich jetzt nicht mehr identifizieren.

„Meine Garderobe hat sich komplett verändert“, enthüllt sie. „Ich musste andere Sachen tragen, zum einen wegen meiner Haare und zum anderen, weil ich mich in meinen alten Sachen nicht mehr wohlgefühlt habe. Ich fühle mich in den Sachen nicht mehr wohl, weil ich 14 Monate lang als Lisbeth gelebt habe.“

Die veränderte Kleidung ist nicht die einzige Umstellung, die die Aktrice nach den Dreharbeiten beibehielt: Für die Rolle musste sie sich auch die Brustwarze piercen lassen und ihre Haare schneiden, was sie eigenen Aussagen nach „sehr gerne“ getan habe. Zudem wurden ihr auch die Augenbrauen gebleicht, um ihr einen außergewöhnlichen Look zu verleihen.

Ihre Rolle in dem Streifen wurde ihr wegen der Bereitschaft, sich komplett zu verändern, verliehen. Regisseur David Fincher lobte seine Hauptdarstellerin mit den Worten: „Sie war bereit, alles zu riskieren.“