Prinzessinnen-Shitstorm

  /  10.03.2015

Die deutsche Prinzessin Elisabeth von Thurn und Taxis arbeitet und lebt in New York. Als sie für die Vogue die Fashion Week in Paris besuchte, schoss sie ein eher ungewöhnliches Foto und muss dafür nun einiges an Kritik einstecken.

Elisabeth von Thurn und Taxis

Elisabeth von Thurn und Taxis hat sich mit einem Instagram-Post selbst ins Aus geschossen. Die Vogue-Autorin, die in New York lebt, hatte während der Fashion Week in Paris eine Obdachlose fotografiert, die in der Modezeitschrift blättert und darunter geschrieben: „Paris ist voller Überraschungen... und Vogue-Leser in den unerwartetsten Ecken“. Daraufhin brach ein virtueller Shitstorm los und die Prinzessin musste sich mit Kommentaren wie „Das Foto ist grausam und zeugt von schlechtem Geschmack“ auseinandersetzen. 

Sie löschte den Eintrag, ersetzte diesen durch eine Entschuldigung und hofft wohl, dass sich die Wogen wie von selbst glätten. Nun meldete sich die betroffene Frau, die Maryse Dumas heißt, selbst zu Wort: „Es ist nicht nett, Bilder von Menschen zu machen, die auf der Straße leben. Es ist nicht lustig, mittellos zu sein (...). Schauen Sie mich an, wie ich hier umgeben von Müll lebe, es ist hässlich. Es ist hart auf der Straße zu leben. Nachts ist es kalt und wenn man nicht schlafen kann, wird man krank. Meine Beine schmerzen und ich verliere meine Zähne.“ Sie hat nach eigener Aussage nicht bemerkt, dass die Journalistin ein Bild von ihr gemacht habe.