PETA vs. Beyoncé: Runde 2

  /  28.02.2013

Kurz nach der PETA-Kritik an Beyoncés Super-Bowl-Outfit wurde die Sängerin erneut von der Tierschutzorganisation gerügt – diesmal für ein Paar Schuhe, die „einen enormen Preis“ kosten.

Beyoncé

Beyoncé Knowles muss erneut Kritik von der Tierschutzorganisation PETA einstecken. Nachdem die Sängerin bereits Anfang Februar dieses Jahres mit ihrem Outfit bei der Super-Bowl-Halbzeitshow für Unmut gesorgt hatte, stößt der Initiative nun ein Paar Sneakers sauer auf, das speziell für Beyoncé gestaltet wurde.

Hintergrund ist ihr Lieblingsdesign von Isabel Marant-Turnschuhen, das in Auftrag der Pop-Diva von PMK neu aufgelegt und aus exotischen Tierhäuten unter anderem vom Krokodil, Stachelrochen und Strauß hergestellt wird. „Diese Sonderanfertigungen kosten einen enormen Preis – und er wird gezahlt von Tieren, die dafür lebendig gehäutet oder grausam gehalten und getötet wurden“, heißt es in einem PETA-Statement. „Obwohl viele Leute keine solch starke Beziehung zu den hierfür getöteten Tieren haben, wie etwa zu Katzen oder Hunden, mit denen wir unser Zuhause teilen, sind auch diese Tiere sehr empfindliche Geschöpfe, die sich stark dagegen wehren, eingefangen zu werden und darunter auf enorme Weise leiden.“

Außerdem ergänzt PETA: „Wir hoffen, Beyoncé wählt in Zukunft verstärkt Kleidung aus ihrer eigenen Kollektion, die ja auch künstlichen Pelz beinhaltet, und dass sie eines Tages völlig frei von Grausamkeiten ist. Sie kann sich stets für die unbedenklichen Modekreationen von engagierten Berühmtheiten wie Natalie Portman und Anne Hathaway und Designern wie der preisgekrönten Fashion-Queen Stella McCartney entscheiden.“

Zuvor hatte auch Beyoncés Ehemann Jay-Z, der ebenfalls als Fan von PMK gilt, eine Order für ein Paar Schuhe aus ähnlichen Materialien aufgegeben, das extra für den Rapper designt wurde.