Outfits mit Nebenwirkungen

  /  17.12.2012

Kylie Minogue ist nicht nur für ihre Musik bekannt, sondern auch für ihre Bühnenoutfits. Diese haben der Sängerin zwar immer sehr gut gefallen, auf einige Nebenwirkungen hätte sie jedoch gerne verzichtet…

Kylie Minogue

Kylie Minogue hatte in ihren Bühnenoutfits mit „Panikattacken“ zu kämpfen. Zwar rühmt die Sängerin ihren Stylisten William Baker – mit dem Minogue über die Jahre gemeinsam an ihren Shows und Musikvideos arbeitete – für die „fantastischen“ Looks, doch sie betont auch, sich häufig sehr unwohl in ihrem Dress gefühlt zu haben. Man braucht jemanden, der einen fordert“, witzelt die 44-Jährige gegenüber MTV über ihren Stylisten und spricht dabei über die Designs für ihre Bühnenauftritte. „Ich fühlte mich etwas zu freigelegt und eingeschnürt in der Vergangenheit“, fährt Minogue fort. „Bei der Hälfte der Outfits konnte ich nicht atmen und aus einigen musste ich regelrecht herausgeschnitten werden. Es endete in totalen Panikattacken, ich wollte nur noch raus aus diesen Dingern.“

Besonders ein Outfit ist der Australierin unangenehm in Erinnerung geblieben: Ihr Dress, den Julien McDonald für die MTV Europe Music Awards im Jahr 2000 entwarf. Die Musikerin musste gezwungen werden, sich in das enge Teil zu quetschen. „Da waren William und ein Choreograf – beide schwul – mit mir in der Umkleide. Mit einem Rugby-Tackle sorgten sie dafür, dass ich überhaupt nur die Garderobe verließ. Sie sagten: ‚Du musst das tragen!’ Und sie hatten Recht – es sah fantastisch aus. Aber es besteht ein Unterschied zwischen der Art, wie dich jemand in einem Outfit sieht und wie du dich darin fühlst.“

Minogue gibt derweil ihrem Stylisten Baker auch entscheidenden Anteil an ihrer zu Kult gewordenen goldenen Hotpants aus dem Clip zu „Spinning Around“ – die hatte ein Freund ihr einst für 80 Cent auf einem Markt erstanden. „Sie versauerten in meinem Kleiderschrank bis William für das ‚Spinning Around’-Video einen Blick da rein warf. Er zog dieses winzige, glänzende Ding hervor und sagte: ‚Wie wär’s damit?’ Ich mag es, welchen langsamen Aufstieg die Hose genommen hat – sie wurde zum kultigsten Teil, das ich je getragen habe.“