Nicht nur ein Spielzeug

  /  19.11.2014

Nachdem Jeremy Scott im Februar dieses Jahres erstmals eine McDonalds-Kollektion für das Label Moschino entwarf, kreierte er nun einen Parfüm-Flakon der, ganz im Stil des Designers, alles andere als simpel und schlicht ist.

Jeremy Scott

Seit dem 17. November 2014  gibt es einen neuen Duft von Moschino zu kaufen. Dieser kommt aber nicht einfach nur in einem schlichten Flakon daher, nein, Jeremy Scott, Kreativdesigner der Marke, war nach seiner McDonalds-Kollektion, vom Februar dieses Jahres, erneut äußerst einfallsreich. Somit könnte die Hülle des Parfüms optisch auch in einer Spielwarenabteilung zu finden sein, denn der Flakon sieht wie ein Teddybär aus. Lediglich ein kleines T-Shirt mit dem Aufdruck „This is not a Moschino Toy“ weist den Käufer darauf hin, dass etwas anderes in dem Plüschbärchen steckt.

Das Label brachte zuvor eher dezentere Mode wie kurze schwarze Kleider oder Bouclé Blazer heraus. Die große Veränderung kam mit Scott und soll nicht nur Befürworter haben. Das heutige Zeitalter, in dem jeder mithilfe digitaler Medien seinen Unmut unverzüglich äußern kann, sei Grund für die vielen Kritiker. Viele Fashion-Erfahrene sollen sich nach dem Debüt im Februar gar nicht erst die Mühe gemacht haben, zur zweiten Show im September zu kommen. Dort stellte der Designer seine Barbie-Kollektion vor, die von Rollschuh fahrenden Models mit platinblonden Perücken und kaugummi-pinkfarbenem Lippenstift präsentiert wurde. Laut Scott, der sich von Kritikern nicht wirklich beeinflussen lässt und zu seinen Entwürfen steht, soll Mode nämlich fröhlich sein.

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