Nicht jeder Anfang ist schwer

  /  08.01.2013

Jeder Anfang ist schwer? Nicht so bei Tom Ford. 2013 präsentiert der Designer erstmals seine Kollektion während einer Fashion Week – acht Jahre nach der Gründung des Labels und mit bereits 100 Stores weltweit. Da kann doch eigentlich nichts mehr schiefgehen, oder?

Tom Ford

Tom Ford wird im Rahmen der Londoner Modewoche erstmals eine „echte Modenschau“ abhalten. Der amerikanische Designer hatte seine neuen Kollektionen bislang ausschließlich in privaten Präsentationen vorgeführt – mittlerweile ist das Unternehmen des 51-Jährigen jedoch derart gewachsen, dass sich Ford einer breiteren Öffentlichkeit zuwenden will. „Es werden vielleicht 500 oder 1.000 Leute da sein. Fotografen, Blogger – eine reguläre, echte Modenschau“, kündigt Ford gegenüber dem Magazin The Times an. „Ich möchte mich in London präsentieren, weil ich nun weltweit 100 Läden habe“, fährt der Modeschöpfer fort. „Mein Unternehmen hat einen großen Schritt nach vorne gemacht und ich kann die Stores nicht länger bedienen, wenn ich nichts zeige. Also werde ich sie einbeziehen und es genießen.“

Der Grund, warum der Texaner sein Label im Jahr 2005 gründete, ist ganz pragmatisch: Ford war unzufrieden mit dem Kleidungsangebot. „Ich habe sprichwörtlich nichts gefunden, was ich anziehen wollte“, verrät er. „Ich war bei Anderson & Sheppard in der Savile Row – das ist wirklich großartig. Aber ich bekam von meinem Anzug Rückenschmerzen“, beschwert sich der Designer. Er ergänzt: „Ich versuche immer, jemanden so dünn, groß und stark wie möglich aussehen zu lassen.“