Nicht der Rede wert

  /  08.03.2013

Es gibt durchaus viele Dinge oder Menschen, über die man in der Öffentlichkeit nicht unbedingt herziehen sollte. Diese Binsenweisheit nimmt sich Vivienne Westwood allerdings nicht zu Herzen. Frei und unverblümt meckert sie sogar über den Kleidungsstil der First Lady – will es aber eigentlich gar nicht.

Vivienne Westwood

Vivienne Westwood stört sich derart an dem Kleidungsstil von Michelle Obama, dass sie ihn als „grässlich“ bezeichnete und darüber hinaus nicht mal darüber reden mag. In einem Interview mit der Zeitung The New York Times lässt sich die 71-jährige Designerin über den Stil der Frau von US-Präsident Barack Obama aus und lästert: „Reden wir nicht von ihr, es ist grässlich, was sie trägt. Ich möchte ganz einfach nicht darüber sprechen, ganz ehrlich. Sie ist eine sehr nett aussehende Person, aber ein absoluter Blindgänger, wenn man die Outfits betrachtet, mit denen sie sich sehen lässt.“

Statt über Obama, die unter anderem nach ihrem Auftritt bei der Vereidigung ihres Mannes im Januar viel Lob für ihren Stil erhielt, spricht Westwood derweil viel lieber über eine andere First Lady – die verstorbene Jacqueline „Jackie“ Lee Bouvier Kennedy Onassis, Frau von Präsident J.F. Kennedy.

Westwood ergänzt: „Bei Jackie Kennedy war es einfach etwas vollkommen anderes – es musste einfach nur zu ihr passen und etwas sein, das einen Menschen glamouröser erscheinen lässt. Dafür ist Fashion doch da. Es ist da, um zu helfen, nicht um dich irgendwie zurückhaltender aussehen zu lassen.“ Erst vergangenen Monat hatte Westwood in Richtung der britischen Herzogin Catherine „Kate“ Middleton ausgeteilt und der Frau von Prinz William einen guten Ratschlag mit auf den Weg gegeben.

„Es wäre toll, wenn sie die gleichen Klamotten noch weitere Male tragen würde, weil das sehr gut für die Umwelt wäre und es wäre eine wirklich schöne Botschaft“, monierte Westwood damals über ihre Landsfrau. „Wenn man es denn geschafft hat, ein Outfit zu finden, das einem steht, dann sollte man es auch häufiger tragen. Man braucht kein rotes Outfit an einem Tag und dann ein fast gleiches in Blau am nächsten.“