Naturschönheit? Nicht ganz…

  /  09.10.2013

Medizinische Unterlagen scheinen jetzt enthüllt zu haben, dass an Marilyn Monroe nicht alles echt war – sie soll sich im Jahr 1950 einer Schönheitsoperation unterzogen haben. An welchem Körperteil sie sich herumdoktern lassen haben soll?

Marilyn Monroe

Marilyn Monroe hatte neuesten Erkenntnissen zufolge eine Schönheitsoperation. Eine ganze Reihe von Dokumenten, die von Hollywoods berühmtem Schönheitschirurgen Michael Gurdin zwischen 1950 und 1962 verfasst wurden, sowie mehrere Röntgenbilder sollen beweisen, dass die blonde Ikone ihren Kiefer chirurgisch verändern ließ. Die Dokumente sollen im November 2013 versteigert werden.

Gurdins Notizen beziehen sich auf ein Implantat in Monroes Kinn, das 1950 eingesetzt wurde und sich später von selbst auflöste. „Keiner hätte jemals gedacht, dass Marilyn Monroe eine Schönheitsoperation hatte“, erzählt Martin Nolan, der den Verkauf der Dokumente in Beverly Hills am 9. und 10. November leitet. „Es war immer nur eine Spekulation […]. Viele Menschen sind überzeugt davon, dass sie eine natürliche Schönheit war. Sie wollten einfach nicht daran glauben.“ Nolan erklärt weiter: „Es war außerdem total unüblich, sich in den 50er-Jahren einer Schönheitsoperation zu unterziehen. Das ist eher ein neues Phänomen.“

Die Röntgenbilder der Schauspielerin sind auf den 7. Juni 1962 datiert. Sie zeigen Gesichtsknochen sowie Nase und Zähne. Die Dokumente, die der Schönheitschirurg dem unbekannten Verkäufer als Geschenk gab, sollen zwischen 17.000 und 35.000 Euro wert sein.

Monroe starb nur zwei Monate nach der Aufnahme der Röntgenbilder an einer Überdosis Schlafmittel. Der Hintergrund ihres Todes bleibt weiterhin ein Rätsel, wird aber gemeinhin als Selbstmord angesehen.