Mr. Glitter
/ 21.03.2012In dem Film „Die Tribute von Panem“ kann man Lenny Kravitz mal von einer etwas anderen Seite betrachten. Bei der Darstellung seiner Figur hat er sich an großen Namen der Modewelt orientiert. Was die Exzentrik angeht, kann man auch gerne etwas dicker auftragen – und wenn es nur der Kajal ist…

Lenny Kravitz
Lenny Kravitz ließ sich für die Rolle des Stilisten Cinna im Film „Die Tribute von Panem“ von Designer Tom Ford inspirieren. Der Musiker und Schauspieler hatte zuvor noch nie von Suzanne Collins’ Romanvorlage gehört. Das Buch erzählt die Geschichte einer zukünftigen Welt, in der Jugendliche für das Fernsehen tödliche Kämpfe austragen müssen. Kravitz wollte seinen Charakter so gemäßigt wie möglich und nicht als „zu ausgefallen“ darstellen.
Auf Celebuzz sagt er: „Um ganz ehrlich zu sein, ich kannte ‚Die Tribute von Panem’ nicht, und wenn ich Kindern davon erzähle und sie fragen, wen ich spiele und ich Cinna antworte, sagen sie ‚Oh, du spielst den schwulen Typen.’“ Die Frage sei gewesen, wie weit man bei der Darstellung gehen wollte. „Die Idee war, ihn etwas zurückzuschrauben und einen Charakter zu schaffen, der eher einem Tom Ford oder Yves Saint Laurent ähnelt, damit er nicht zu unmöglich wird. Er ist der Klassiker mit dem goldenen Kajal. Ich habe ihn eher gemäßigt gespielt“, so der 47-Jährige.
Der Popstar legte seine Rolle weniger als Schwulen, sondern eher als Exzentriker an: „Ich dachte darüber nach, las das Buch aber erkenne nicht, ob er schwul ist oder nicht. Er ist Designer und Stilist und er trägt goldenen Kajal, das bedeutet weder das eine noch das andere.“


