Mode 2.0

  /  25.01.2016

Die Fashiontech in Berlin, die im Januar dieses Jahres zum zweiten Mal im Rahmen der Fashion Week veranstaltet wurde, versucht, die Schnittstelle zwischen Mode und Zukunftstechnologie zu finden. Bisher bleibt es aber wohl eher bei den Prototypen...

Auf der Fashiontech in Berlin wurde unter anderem ein T-Shirt mit USB-Anschluss vorgestellt. Die Veranstaltung bringt seit letztem Jahr Vorreiter aus den Bereichen Design und Technologie zusammen und zeigt sich als innovatives Forum für kommende Trends, die sich an unseren schnelllebigen, technikverwöhnten Alltag anpassen wollen. Die niederländische Designerin Pauline van Dongen präsentiert beispielsweise ihr Oberteil mit integrierter Auflade-Station, durch hunderte biegsame Solarzellen könnte das auch bald Wirklichkeit werden. Die Designerin sprach laut Spiegel Online über die Schwierigkeit, technologische Neuerungen und praktische Mode zu vereinen: „Viele Designs aus dem Bereich Wearable Tech sind aus einer Technologieperspektive heraus entwickelt worden. Jetzt ist die Zeit für die Modewelt gekommen, sich diesen Trend anzusehen und Design-Input zu liefern.“ Auch eine spezielle Jacke für Jogger hat sie entwickelt, die im Dunklen leuchtet. 

Auch die vielseitige Nutzung von 3D-Druckern oder Lasercuttern war ein großes Thema. Zuletzt hatte Adidas eine besondere Innovation vorgestellt: Das Modell namens „Futurecraft 3D“ soll mithilfe eines 3D-Druckers den Kunden ermöglichen, ein maßgeschneidertes Exemplar mit nach Hause nehmen zu können. Dafür hat sich die Sportmarke mit dem Software-Spezialisten Materialise zusammengetan.