Milla Jovovich: „Männer-Models sind peinlich“

  /  04.10.2011

Milla Jovovich verdiente ihre Brötchen schon sehr früh im Mode-Business und sie weiß auch ganz genau, worauf es ankommt. Doch eine Sache kann sie überhaupt nicht verstehen und das sind männliche Models.

Milla Jovovich

Die schöne Schauspielerin Milla Jovovich, die ihre Karriere ursprünglich als Model begann, beendete ihre Laufsteg-Karriere bereits mit 16 Jahren wieder. Heute ist sie allerdings noch immer ein gerne gesehenes Gesicht für verschiedenste Werbekampagnen. Während sie erklärt, dass die meisten Mode-Magazine inzwischen lieber Schauspielerinnen als Models auf die Cover setzen, weil diese „pünktlich und clever“ seien, gibt sie angehenden Models den Tipp, den sie selbst zum Start ihrer Model-Karriere von ihrer Mutter bekam: „Hab an deinem Job Interesse. Google die besten zehn Mode-Fotografen und schau nach, wer vor 20 oder 30 Jahren die Topmodels waren.“

Eine Sache gefällt der Schauspielerin am Model-Business dabei ganz und gar nicht; dass auch Männer ihre Brötchen mit dem Gang über den Laufsteg verdienen, kann sie nicht verstehen. „Für einen Mann ist es peinlich, zu modeln. Es ist ja nicht so, dass ihre Karriere sie irgendwie weiterbringen könnte - außer in seltenen Ausnahmen, wie bei meinem Ex-Freund Mario Sorrenti. Wenn ich jemals einen Jungen bekommen sollte, dann wäre meine größte Sorge die, dass er Schauspieler oder Model werden möchte.“

Als Jovovich mit gerade mal 16 Jahren ihre Karriere auf dem Laufsteg beendete, sei sie „desillusioniert“ gewesen, erinnert sie sich im Gespräch mit dem Telegraph. „Damals war ich so versnobt. Und so überdurchschnittlich. Ich wusste, dass ich mehr als nur ein hübsches Gesicht war, aber was hat man mit 16 schon wirklich zu geben?“ Ihre Mutter habe es dabei nicht immer einfach mit ihr gehabt, gesteht sie. „Meine arme Mutter hatte damals viele Probleme mit mir. Ich war jung, hatte aber jahrelang gearbeitet. Wenn ich also mein Zimmer aufräumen sollte, sagte ich: 'Du kannst mir nicht sagen, was ich zu tun habe, nachdem ich zwölf Stunden am Tag gearbeitet habe.' Das hat mir eine Macht gegeben, die in diesem Alter niemand haben sollte“, erinnert sie sich.