McQueen’s Markenzeichen
/ 11.12.2014Nachdem Designer Alexander McQueen im Jahr 2010 Suizid beging, wurden nun ein paar seiner Designs bei einer Auktion versteigert. Darunter befand sich auch die Kreation, die letztlich zu McQueens Markenzeichen wurde.

Alexander McQueen
Fast fünf Jahre nach dem Suizid des britischen Designers Alexander McQueen wurden ein paar seiner Kreationen im Rahmen einer Auktion versteigert. Darunter war laut der Zeitung The Guardian auch seine erste „Bumster“-Hose, die für knapp 4.500 Euro verkauft wurde. Der 2010 verstorbene McQueen soll das berüchtigte Stück im Jahr 1992 für seinen Kumpel aus der Travestie-Szene, Trixie Bellair, angefertigt und es sich 1996 noch mal ausgeliehen haben, um eine Kopie für seine Kollektion anzufertigen. Über den Grund für dieses spezielle Design, welches eines seiner Markenzeichen wurde, sagte der Kreative einmal: „Für mich ist dieser Teil des Körpers – nicht so sehr die Pobacken, aber der unterste Teil des Rückens – der erotischste Teil eines jeden Körpers, ob bei Mann oder Frau.“
Es gingen noch weitere Stücke während der Versteigerung bei „Kerry Tailor Auctions“ unter den Hammer, darunter ein kurzes Schottenkaro-Kleid für 20.000 Euro. Die letzte vollständige Kollektion des Modeschöpfers vor seinem Selbstmord im Jahr 2010 war die „Plato’s Atlantis“-Frühjahr/Sommer-Range im selben Jahr. Im Londoner Victoria and Albert-Museum gibt es ab März 2015 unter dem Titel „Savage Beauty“ die rückblickende Ausstellung seiner Arbeiten, nachdem diese im Jahr 2011 im New Yorker Metropolitan Museum of Art zu sehen war.


