Lena Dunham happy über Cellulite-Cover
/ 06.01.2017Schauspielerin Lena Dunham ist eine Vorreiterin der Natürlichkeit und stritt sich immer wieder mit Magazinen wegen der Bearbeitung mit Photoshop. Nun durften ihre kleinen Dellen am Oberschenkel auf dem neuesten Cover der Glamour bleiben.

Lena Dunham
Lena Dunham hat sich über ein Glamour-Cover gefreut. Normalerweise wird die 30-Jährige ziemlich sauer, wenn Magazine ihren Körper digital verändern, allerdings konnte sie sich dieses Mal freuen, denn die amerikanische Ausgabe der Glamour druckte ein Titelbild der Clique aus der Serie „Girls“ ohne Nachbearbeitung. Dunham bedankte sich auf Instagram daraufhin bei allen, die „den Weg vorgeben, die weibliche Figur zu inspirieren und zu normalisieren“ und bei der Glamour, „dass meine Cellulite ab heute am Zeitungskiosk dabei mithelfen kann“. In einem Post erklärte die Autorin weiter, dass ihr als junges Mädchen immer wieder gesagt worden sei, dass sie einfach komisch aussehe. „Kugelbauch, Hasenzähne, X-Beine – irgendwas war immer falsch, und es verfolgte mich überallhin“, so die Schauspielerin. Darüber sei sie „entsetzt und verletzt“ gewesen. Heute aber prangt ihr Körper auf einem Magazin-Cover, „ohne Photoshop, mein Oberschenkel gut sichtbar und nicht perfekt“.
Zuletzt erklärte sie in ihrer Kolumne, wie sie mit einem Haarschnitt im Teenager-Alter zu sich selbst fand: „Ich war zwölf Jahre alt und stand im hell erleuchteten Badezimmer meiner Eltern mit einer orangefarbenen Schere in der Hand. Mir war nicht bewusst, dass ich am Abgrund zur Selbstdefinition stand. Der Klang des ersten Schnittes, dick und schroff, war aufregend. Ich habe beobachtet, wie mein Haar büschelweise im Waschbecken landete. Dann sah ich in den Spiegel: Ich hatte mir selbst stumpfe, aufeinanderfolgende Stufen verpasst, die wie eine Treppe ins Nichts aussahen.“


