Lagerfeld auf Stippvisite in Berlin
/ 22.11.2012Eine Ausstellung geht um die Welt und macht für drei Wochen Zwischenstopp in Berlin: „The Little Black Jacket“. In 113 Bildern wird die Aufmerksamkeit des Betrachters auf eine Jacke gelenkt, allerdings nicht auf irgendeine…

Karl Lagerfeld
Am 23. November 2012 eröffnet Karl Lagerfelds Fotoausstellung „The Little Black Jacket“ in Berlin. Nachdem bereits rund 300.000 Besucher in zahlreichen Metropolen der Welt die 113 Bilder des Modelabels Chanel betrachten konnten, kann man sich nun auch in der deutschen Hauptstadt auf die Werke des Designers freuen. Der Name „The Little Black Jacket“ – eine Hommage an die kleine schwarze Jacke von Chanel – ist Programm: Schauspielerinnen und Models wie Vanessa Paradis, Claudia Schiffer, Charlotte Gainsbourg und Kirsten Dunst ließen sich für die Bilderserie mit dem Kleidungsstück ablichten.
Die Ausstellung findet in einem leerstehenden U-Bahn-Tunnel am Potsdamer Platz statt. Dort stieg bereits die Eröffnungsfeier, bei der sich Persönlichkeiten wie Laetitia Casta, Hannah Herzsprung und Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit unter den Gästen sehen ließen. „Es sollte sich wie Berlin anfühlen“, begründet Bruno Pavlovsky, Manager bei Chanel, die Wahl des Ausstellungsortes gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Er betont zudem die Bedeutung des Designers Lagerfeld, für den es der erste offizielle Auftritt für Chanel in Deutschland seit zwölf Jahren war: „Wir sehen es als Ehre, Karl zu haben. Es ist eine permanente kreative Arbeit, die durch seine Vision vorangetrieben wird. Wenn er bei Chanel arbeitet, gibt er 1.000 %. Er würde niemals etwas entwerfen, was nicht Chanel ist. Ich denke, er ist der beste Designer, den wir haben können."
Die Exhibition ist vom 23. November bis zum 14. Dezember 2012 in Berlin, Potsdamer Platz 1 (Eingang Leipziger Platz), zu sehen.


