Kleiderkreisel
/ 12.04.2012Fashion-Promis vereint euch: Die einen erfreuen sich von klein auf an bunten Kleidchen und extravaganten Sachen, die anderen eifern Vorbildern der 80er Jahre nach, wieder andere lassen sich lieber professionell beraten. Eines haben jedoch alle gemeinsam: Spaß an der Mode!

Kelly Osbourne

Elizabeth Olsen

Florence Welch
Grau ist das neue Pink: Kelly Osbourne färbte sich ihre Haare wegen der 80er Jahre-Sitcom „Golden Girls“ jetzt grau und streitet ab, dass ihre ungewöhnliche Frisur etwas mit einer Chanel-Kampagne zu tun hat, in der ein Model mit silbernen Haaren zu sehen ist. „Ich habe es wegen eines Ausschnitts aus einer Zeitschrift gemacht, den ich fand, als ich 13 war und weil ich besessen von den ‚Golden Girls’ bin“, erklärt die Entertainerin ihre Entscheidung in der Glamour.
Die 27-Jährige ist jedoch immer offen für Veränderungen und ändert gern ihren Look. „Vielleicht werden sie als nächstes gelb. Oder ich mache sie mir grün“, scherzt die Britin. In modischen Dingen sieht sich der Celebrity eher als Anführerin und nicht als Mitläuferin, hat aber trotzdem nicht den Anspruch anderen zu gefallen. „Ich bin der uncoolste Mensch der Welt und ich liebe mich. Ich will nicht cool sein. Ich fühle mich wohl in meiner Haut, weil ich den Fakt akzeptiert habe, dass ich einfach ich bin.“
Elizabeth Olsen hingegen setzt modisch gesehen eher auf fremde Hilfe und möchte nicht mehr auf einen Stylisten verzichten. Die Schauspielerin, die durch ihre erste große Filmrolle in „Martha Marcy May Marlene“ bekannt wurde, gibt in einem Interview mit The Hollywood Reporter zu, dass sie bei Events auf einen Stylisten angewiesen ist. „Du musst buchstäblich einen Stylisten benutzen“, so der Jungstar. „Du wirst nie im Leben alles allein durchschauen.“
Die kleine Schwester der Olsen-Zwillinge weiß, dass bei einer Preisverleihung oder Filmpremiere alle Augen auf sie gerichtet sind. „Jetzt ist alles, was man trägt ein riesiges Statement für die Welt. Deshalb braucht man jemanden, der einem hilft, dahinterzukommen.“ Aus diesem Grund arbeitet die 23-Jährige mit der Star-Stylistin Cher Coulter zusammen. „Ich liebe Klamotten und meine Stylistin Cher ist so cool. Ich habe viel Spaß mit ihr“, begeistert sich die Kalifornierin. „Eine Weile hatte ich überhaupt keine Ahnung und mochte es nicht mal, Kleider zu tragen. Jetzt macht es mir Spaß. Es ist wie sich zu verkleiden.“
Florence Welch hatte in Sachen Mode schon von klein auf einen eigenen Geschmack. Die Musikerin, die zurzeit mit ihrer Band Florence and the Machine weltweit Erfolge feiert, hat sich ihren individuellen Geschmack auch im Erwachsenenalter erhalten. „Ich liebe Mode und ich liebe Kleider“, begeistert sich die 25-Jährige im Interview auf RTL.de. „Bereits als kleines Kind habe ich es geliebt, mich außergewöhnlich anzuziehen, das muss an meiner romantischen Ader liegen. Auf unserer ersten Tour hatten wir eine Kiste mit ganz vielen Kleidern und es war, als würdest du in eine ganz andere Welt eintauchen: Du konntest anziehen, was du wolltest und einfach der Mensch sein, der du bist.“
Besonders wichtig ist es ihr deshalb, sich in ihrer Kleidung wohlzufühlen. „Ich treffe bei meiner Kleiderwahl zwar oft extreme Entscheidungen, aber wenn man sich in seinen Sachen wohlfühlt, dann sollte man sie auch tragen“, ist sich die Künstlerin sicher.


