Keine echte Stilikone?
/ 31.07.2012Alexa Chung gilt als Stilikone und führt regelmäßig die Best-Dressed-Listen an – kein Wunder also, dass viele Fans ihr nacheifern. Warum sie das nicht immer gut findet und welchen Rat sie jedem Modefan ans Herz legen möchte.

Alexa Chung
Alexa Chung hält sich nicht für eine Stilikone im klassischen Sinne. „Ich bin keine echte Ikone“, erklärt Chung im Interview mit Stylebook.de. „Die echten verraten nämlich weder ihre Geheimnisse, noch erzählen sie jedem, wo sie ihre Kleider herhaben.“
Dennoch weiß die 28-Jährige, die regelmäßig die Best-Dressed-Listen anführt, auch um ihren Einfluss in der Modewelt. Das sieht sie jedoch nicht immer positiv: „Oft nervt mich, dass vieles gleich aussieht, wie beim Hype um diese Peter-Pan-Kragen. Dann wird mir klar, das kam ja von mir!“ Sich selbst beschreibt sie indes als „spontane Shopperin“, die ebenso spontan über ihre Kleiderwahl entscheidet. Dabei bleibt sie sich jedoch immer selbst treu und verzichtet auf den für viele Stars obligatorischen Stylisten. „Ich brauche niemanden, der mir sagt, was ich anziehen soll“, äußert sich Chung selbstbewusst.
Außerdem bekennt sich Chung als Fan des britischen Gespürs für Mode. „Ich denke, der Sinn für Mutiges und Besonderes ist vererbt. Die Briten haben sich schon immer mehr getraut. Nur so können neue, frische, junge Ideen entstehen“, zeigt sie sich überzeugt. Zudem hat sie noch einen abschließenden Rat an alle Modefans parat: „Na, du musst dir selbst treu sein und darfst nicht zu eigennützig denken. Das versuche ich.“


