Kate Upton: Guess-Vorgehen eine Farce?
/ 02.03.2018Kate Upton richtet äußerst kritische Worte an das Label Guess. Die Untersuchung der Vorwürfe wegen sexuellen Fehlverhaltens gegen Paul Marciano sei nur ein „Trick“ und das Verhalten der Marke „extrem enttäuschend“...

Kate Upton
Kate Upton will kein Teil der Guess-Untersuchung von Paul Marciano sein. Das Model hatte den Designer beschuldigt, sie im Juli 2010 sexuell belästigt zu haben, als sie für die Lingerie-Kampagne des Unternehmens vor der Kamera stand, die Marke kündigte daraufhin eine interne Untersuchung des Falles an. Auf Twitter schrieb die 25-Jährige nun aufgebracht: „Ich habe gerade erfahren, dass Guess Paul Marcianos PERSÖNLICHEN Anwalt beauftragt hat, ihre interne ‚Untersuchung‘ durchzuführen. Ich bin wirklich entmutigt, erfahren zu haben, dass Guess diesen Machtmissbrauch und dieses sexuelle Fehlverhalten (gegenüber mehreren Frauen) auf so eine Art und Weise behandelt.“ Sie selbst habe ihre Geschichte geteilt, um eine „langfristige Veränderung auf den höchsten Ebenen der Industrie und der Firmenleiter“ zu erreichen. „Ich wollte außerdem andere ermutigen, ihre Geschichten zu teilen, um für einen Wandel einzustehen – ob als Opfer oder als Zeuge dieses Verhaltens“, erklärt sie.
Das Verhalten von Guess sei „extrem enttäuschend und erschütternd“. Der Star fügt hinzu: „Die #MeToo-Bewegung ist nicht nur Schall und Rauch oder für Firmen-PR-Tricks gedacht oder dazu da, Aktionäre zu beeindrucken – es ist ein Aufruf, WIRKLICHE Veränderung zu erreichen. Eine Untersuchung auf diese Weise durchzuführen, wirkt wie ein Trick und ist ein klares Zeichen für mich, dass Guess diese Vorwürfe nicht ernst nimmt oder Veränderungen auf den höchsten Ebenen bewirken will.“ Erst wenn die Marke eine „wirklich unabhängige“ Investigation durchführen lassen, wolle sie ihre Hilfe anbieten.


