In einer anderen Liga
/ 04.04.2014In jedem Berufsfeld möchte man gern von seinen Kollegen akzeptiert, respektiert und nach Möglichkeit als ebenbürtig angesehen werden. Die Herren hinter D&G haben über eine ihrer Designer-Kolleginnen eine spezielle Meinung, die man nicht unbedingt als durchweg positiv ansehen kann…

V.li.: Stefano Gabbana; Domenico Dolce
Domenico Dolce und Stefano Gabbana sind der Meinung, dass Victoria Beckham nicht zur ersten Riege der Modedesigner gehört, ihre Kleider dadurch aber nicht schlechter sind. Das Duo hinter dem gleichnamigen Luxus-Label ist eng mit der ehemaligen Spice Girls-Sängerin befreundet. Allerdings finden sie, dass die Frau von Ex-Profi-Fußballer David Beckham nicht in derselben Liga spielt wie beispielsweise Designer John Galliano, der unter anderem Kleider für Dior entwarf. Ihrer Meinung nach sei das Unternehmen der 39-Jährigen auf einer Ebene mit Unternehmen wie H&M.
Auf dem Glamour Of Italian Fashion 1945-2014-Event im Victoria and Albert Museum in London erklärt Gabbana: „Sie ist eine Freundin. Sie liefert gute Arbeit ab, aber... für uns macht sie es nicht auf die gleiche Art wie ein Modedesigner. Sie ist eine Modedesignerin, aber es ist ein anderes... es ist anders. John Galliano ist ein Designer... Alexander McQueen.“
Dolce stellt klar, dass Victoria Beckham, Zara und H&M als „professionelle Modemarken“ gesehen werden können, aber, dass italienische Mode und britische Mode „komplett verschieden“ sind. Seiner Meinung nach ist italienische Mode cooler und schicker. Doch auch die englische Modewelt hat Gabbana zufolge einen Stern am Himmel: Vivienne Westwood. Der Italiener beschreibt sie als „eine der wichtigsten Modemacherinnen der Welt. Trotz all der Kritik baut Victoria Beckham ihr Modeimperium immer weiter aus und wird dieses Jahr ihren ersten Flagship-Store in London eröffnen.


