Holiday at work

  /  13.01.2014

Karl Lagerfeld verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen – er beschreibt seine Arbeit keinesfalls als Belastung, sondern nehme diese mehr wie einen Urlaub wahr. Was der 80-Jährige sonst noch über sein Arbeitsleben und Disziplin denkt…

Karl Lagerfeld

Der Designer Karl Lagerfeld beschreibt seine Tätigkeit nicht als Belastung, sondern fühle sich im Atelier eher wie im Urlaub: „Ich tue nichts anderes als Faulenzen, nur kann ich mein Faulenzen gut ausschlachten. Ich habe jeden Tag Urlaub und nie Urlaub. Das ist doch eine tolle Lösung.“

Als Kreativ-Chef von Chanel, Fendi und seinem gleichnamigen Label benötigt er die Unterstützung seiner Mitarbeiter. Diesbezüglich äußert sich Lagerfeld gegenüber der Gala: „Ich bin auf meine Leute angewiesen. Meine Kochkünste hören mit dem Öffnen des Eisschrankes auf. Ich selbst kann nichts. Ich kann zeichnen, reden und habe ein paar Ideen. Aber ich kann nicht kochen, weiß nicht, wie man ein Bett macht, nichts. Ich brauche meine Leute. Ich habe nie das Gefühl, dass ich Angestellte habe, ich habe Mitarbeiter. Ich will niemals Chef sein und niemanden rausschmeißen. Mein Team ist immer das gleiche, einige sind seit 30 Jahren bei mir.“

Die Disziplin, die er als Designer an den Tag legt, kann er bei seinem Patenkind Hudson, Sohn von Model Brad Kroenig, nicht immer verfolgen: „Der Hudson, das ist eine Nummer. Er brauche Kammerdiener, sagt er. Und im Restaurant steht er auf und ruft ‚Bedienung, Bedienung, schneller, schneller!’ Ich lache mich tot, aber deshalb ist es besser, dass Leute wie ich keine Kinder haben, die würden alle so erzogen.“

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