Gwen Stefanis Japan-Liebe

  /  28.09.2016

Sängerin Gwen Stefani ist bekannt für ihren ausgefallenen Stil und liebt besonders die japanische Harajuku-Moderichtung. Wie es dazu kam? Die 46-Jährige ließ sich von den Geschichten ihres Vaters beeinflussen…

Gwen Stefani

Gwen Stefani ließ sich durch ihren Vater inspirieren. Die Sängerin liebt den japanischen Harajuku-Stil und nahm sogar in ihrem Hit „Harajuku Girls“ aus dem Jahr 2007 darauf Bezug. Nun sprach sie über die Anfänge ihrer Asien-Liebe und gestand, dass ihr Vater sie dazu brachte. „Er reiste nach Japan und kam mit Schätzen zurück. Ich hörte seine Geschichten“, verrät die 46-Jährige im Gespräch mit WWD. „Im Harajuku District [in Tokio] gab es dies natürlich schon Jahre, bevor ich es entdeckt habe. Es ging um die Selbstdarstellung und das Verlangen, anders und einzigartig zu sein, herauszustechen und auffallend zu sein. Ich selbst habe das auch immer geliebt. Als die Zeit kam, selbst Kleidung zu kaufen, sagte ich: ‚Mama, ich möchte für Kleidung nicht ins Einkaufszentrum gehen. Gib mir 100 Dollar. Ich gehe in den Secondhand-Laden und bekomme so viele Sachen dafür.’“

Ihre Liebe zu Asien ließ die No Doubt-Sängerin sogar ihre eigene Nationalität in Frage stellen. „Durch diese Verbindung als kleines Mädchen und meine persönliche Besessenheit mit Mode, Tradition, Kultur und allen modernen Dingen, kam ich dorthin und dachte ‚Was passiert hier? Ich sollte Japanerin sein. Das ist mein Ort. Ich liebe diesen Ort’“, erinnert sich Stefanie, die 2003 ihr eigenes Modelabel gegründet hat.