Gewagt, gewagt?

  /  12.10.2012

Karl Lagerfeld macht mal wieder mit leicht gewagten Aussagen von sich reden. Dabei dreht es sich – wie sollte es anders sein – natürlich ums Gewicht. Was er wohl als schlecht für die Gesundheit junger Mädchen ansieht?

Karl Lagerfeld

Karl Lagerfeld ist davon überzeugt, dass niemand in der Modebranche mit einem Mädchen arbeiten wollen würde, das magersüchtig ist. Einen viel größeren Grund zur Sorge sollte ohnehin nicht die Magersucht, sondern das Thema Übergewicht bereiten. „Niemand arbeitet mit magersüchtigen Mädchen, das hat nichts mit Mode zu tun“, ist sich Lagerfeld gegenüber Channel 4 News sicher. „Es gibt weniger als ein Prozent magersüchtige Mädchen, aber in Frankreich – ich weiß nicht, wie das in England ist – gibt es mehr als 30% der Mädchen, die sehr, sehr übergewichtig sind. Und es ist viel gefährlicher und sehr schlecht für die Gesundheit.“

Deshalb ist er der Meinung, dass „ungesundes Essen vor dem Fernseher“ schlecht für die Gesundheit der jungen Mädchen sei.

In der Vergangenheit machte Lagerfeld bereits Schlagzeilen mit Bemerkungen über die Figur der Sängerin Adele, die er als „etwas zu fett“ einschätzte. Gleichzeitig fügte er damals allerdings hinzu, dass sie „ein wunderschönes Gesicht und eine göttliche Stimme“ habe. Auch Pippa Middleton musste zuletzt einstecken. „Ich mag das Gesicht nicht. Sie sollte sich nur von hinten zeigen“, erklärte er.

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