Erstmal das Handwerk erlernen
/ 18.07.2013Lysa Cooper hat nichts für Modelabels von Prominenten übrig. Warum die ehemalige Stylistin von Rihanna wohl dagegen ist, dass Schauspieler, Sänger & Co. einen Abstecher in die Welt des Fashion-Designs machen?

Rihanna
Die ehemalige Stylistin von Rihanna, Lysa Cooper, hat die Modelinien von Promis kritisiert. Gegenüber der italienischen Vogue bringt sie ihren Unmut über Stars zum Ausdruck, die sich als Modeschöpfer versuchen. Auf die Frage, was sie von den prominenten Hobby-Designern hält, antwortet sie: „Alles scheiße. Die sollen erst einmal das Handwerk erlernen und dann können wir weiterreden.“
Damit kritisierte sie nicht nur implizit ihre ehemalige Arbeitgeberin Rihanna, die jüngst zum zweiten Mal mit River Island kollaborierte, sondern auch etliche weitere Stars, die sich in diesem Bereich ausprobieren. Lediglich für Mary-Kate und Ashley Olsen, die 2006 das Label The Row gründeten, hat die Stylistin einige positive Worte übrig, ist sich gleichzeitig aber sicher, dass die Zwillinge andere Designer für sich arbeiten lassen.
„Das einzige Label, das in irgendeiner Weise gut ist – und ich hasse es, dies sagen zu müssen – gehört unseren Mädels, den Zwillingen. The Row. Aber das funktioniert auch nur, weil sie Designer angestellt haben. Die Olsens sagen dann nur mehr ‚Ja’ oder ‚Nein’ zu den Entwürfen. Und sie haben auch die beste Modelinie, wenn es darum geht, bei anderen Ideen zu klauen.“
Cooper, die bereits für Shakira und Beyoncé gearbeitet hat, macht deutlich, dass sie selbst kein Interesse daran hat, Mode zu machen. „Da draußen wird schon genug Mist produziert“, erklärt sie und fügt hinzu: „Wir haben gar keinen Platz, um das alles unterzubringen.“


