Eine unvergessliche Nacht

  /  23.02.2015

Lady Gaga hat bei der diesjährigen Oscar-Verleihung viele Blicke auf sich gezogen, indem sie ein handbesticktes Kleid trug, von dem sie jetzt selbst verriet, wie viele Stunden die Herstellung dauerte. Die Zahl ist vierstellig!

Lady Gaga

Julianne Moore

Der Oscar für das aufwändigste Kleid des Abends wäre an Lady Gaga gegangen, die darin auf der Bühne bei der diesjährigen Verleihung der Academy Awards ein Medley aus „The Sound of Music“ sang. Die Sängerin trug ein langes weißes Kleid mit ausladender Schleppe. Ausgeschmückt wurde das Outfit mit aufgestickten glitzernden Kristallen. Nun hat die Musikerin auf ihrem Instagram-Profil verraten, wie aufwändig die Herstellung dieses Blickfängers wirklich war: „Ich werde heute Nacht nie vergessen. Danke, Azzedine Alaia für dieses beeindruckende Stück. Die Stickarbeit hat 1.600 Stunden gedauert und 25 Menschen haben daran in Paris gearbeitet. Er hat nie zuvor ein Kleid für die Oscars entworfen!“ 

Auch die roten Handschuhe, die sie dazu trug, fanden bei Lady Gaga Anklang: „Welch eine Ehre! Die Handschuhen sind von Crimson und handgefärbt, kleine Orchideen wurden in mein Haar gemalt und birnenförmige Diamanten als Ohrringe von Lorraine Schwartz schmückten mich.“ Bevor sich die Künstlerin auf den Roten Teppich begab, postete sie für ihre Fans noch ein Foto, das sie bei den Vorbereitungen zeigt. Darunter schrieb sie: „Die Probe ist eine wichtige, heilige Sache für einen Künstler. Um tiefer und tiefer zu gehen. Ich bin so aufgeregt wegen Sonntag. #Oscars.“

Julianne Moore trug eine Robe von Chanel, die 987 Stunden Arbeit erforderte, während sie ihren Academy Award als „Beste Schauspielerin“ für Dr. Alice Howland im Drama „Still Alice“ entgegennahm. Auf dem Roten Teppich verriet sie: „Karl Lagerfeld hat dieses Kleid für mich gefertigt.“ Chanel betonte, dass 27 Schneider an der Fertigung des Kleides beteiligt gewesen seien. Zu bewundern sind 80.000 handbemalte Pailletten, sowie Blumen-Applikationen aus Elfenbein und beige-schwarzem Organza und Tüll.

Bekräftigt wurde die 54-Jährige in ihrer Outfitwahl auch von ihrer 12-jährigen Tochter Liv. „Meine Tochter weiß ganz genau, was ihr gefällt. Sie sah mich, bevor ich zu den Oscars fuhr und meinte, ‚Yeah, das mag ich, Mama!’“, berichtet die Schauspielerin. Dem New Beauty Magazine erzählte die Darstellerin außerdem von ihren Schönheitstrick: „Vor den Golden Globes habe ich mal eine Saftkur gemacht. Es dauerte nur drei Tage, aber das einzige, was ich da verloren habe, war mein Verstand! Ich weiß, dass das jeder sagt, aber Wasser ist mein Geheimrezept. Außerdem versuche ich auf sehr salzhaltiges Essen zu verzichten.“

Die Gewinner im Überblick:

Bester Film: „Birdman“

Beste Regie: Alejandro G. Inárritu für „Birdman“

Bester Hauptdarsteller: Eddie Redmayne für „Die Entdeckung der Unendlichkeit“

Beste Hauptdarstellerin: Julianne Moore für „Still Alice“

Bester Nebendarsteller: J.K. Simmons für „Whiplash“

Beste Nebendarstellerin: Patricia Arquette für „Boyhood“

Bester nicht-englischsprachiger Film: „Ida“ (Polen, Regie: Pawel Pawlikowski) 

Beste Kamera: „Birdman oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit“

Bestes Original-Drehbuch: „Birdman“ 

Bestes adaptiertes Drehbuch: „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“

Bester Schnitt:„Whiplash“ – Filmmusik: Alexandre Desplat („Grand Budapest Hotel“) 

Bester Filmsong: „Glory“ („Selma“)

Bestes Produktionsdesign: „Grand Budapest Hotel“

Bester Tonschnitt: „American Sniper“ – Tonmischung: „Whiplash“ 

Beste Spezialeffekte: „Interstellar“

Bester Animationsfilm: „Baymax - Riesiges Robowabohu“

Bester Animations-Kurzfilm: „Feast“

Bester Dokumentarfilm: „Citizenfour“

Bester Dokumentar-Kurzfilm: „Crisis Hotline: Veterans Press 1“

Bestes Make-up/ Beste Frisur: „Grand Budapest Hotel“ 

Bestes Kostümdesign: „Grand Budapest Hotel“ 

Bester Kurzfilm: „The Phone Call“