Eine dysfunktionale Familie?

  /  07.05.2013

Wie kam ich zur Mode? Diese Frage wurde wohl den meisten Designern, Models oder Fashion-Interessierten schon einmal gestellt. Ein so genannter Youngster unter ihnen plauderte jetzt aus, dass man auch als Model die Leidenschaft zur Mode erst später entdecken kann.

Cara Delivingne

Cara Delevingne hat sich in jungen Jahren nichts aus Mode gemacht. Das Model, das momentan als meistgebuchte Vertreterin ihrer Zunft gilt, entwickelte erst spät einen Sinn für Fashion und sei bis dahin „ein richtiger Junge“ gewesen, wie sie im Interview-Magazin verrät.

„Früher habe ich mich nicht besonders für Mode interessiert“, so Delevingne, die weiter verrät: „Ich habe gerne Fußball gespielt und überhaupt gerne Sport getrieben. Als ich das erste Mal Brautjungfer sein sollte, habe ich darauf bestanden, Fußballshorts unter meinem Kleid tragen zu dürfen. Meine Mutter hat ständig versucht, mich in Kleidchen zu stecken. Ich habe das gehasst“, versichert die Londonerin.

Mittlerweile hat sich die erst 20-Jährige aber nicht nur mit der Schneiderkunst, sondern auch mit der „verrückten“ Industrie rund um Kleidung arrangiert. „Ich glaube, die Modeindustrie ist eine der verrücktesten Branchen überhaupt. Aber ich mag sie. Sie ist wie eine riesige, beschissene, völlig dysfunktionale Familie, aber alle sind wahnsinnig toll“, sinniert sie weiter.

Dabei kommt sie zurzeit eigentlich kaum zur Ruhe. Bei den vergangenen Modewochen war der so genannte Youngster für bekannte Labels auf den Laufstegen der Fashion-Metropolen unterwegs. Zudem wurde Delevingne jüngst auf dem Cover verschiedener Magazine abgelichtet.