Ein Zeichen

  /  22.09.2015

Designerin Vivienne Westwood hat ihre Show auf der Fashion Week in London dazu genutzt, um einmal mehr auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Die Vorstellung ihrer neuen Kollektion kam erst an zweiter Stelle...

Vivienne Westwood

Vivienne Westwood hat den Fokus ihrer Show im Rahmen der London Fashion Week auf den Klimawandel gelegt. Die Designerin präsentierte am 20. September dieses Jahres neben ihrer „Red Line“-Kollektion auch eine starke Message, was die globale Erwärmung angeht. Um den Laufsteg platzierte die 74-Jährige rund 25 Menschen, die Schilder in die Luft hielten, auf denen Slogans wie „Knappheit ist ein Verbrechen“, „Klima Revolution“ oder „Fracking ist ein Verbrechen“ standen. Während die Models über den Catwalk liefen, waren die Scheinwerfer auf die Plakate gerichtet, um die volle Aufmerksamkeit auf die Botschaft der Modemacherin zu legen. 

Zudem schrieb Westwood noch eine persönliche Nachricht an jeden einzelnen Gast ihrer Show, in der es darum ging, dass die Politiker mit ihren jüngsten Handlungen für „unheimliche Gefahr“ sorgen würden: „Es ist sehr wichtig, eine politische Meinung zu haben, weil wir uns einer unheimlichen Gefahr von unseren Politikern ausgesetzt sehen und wir müssen sie stoppen. Sie entfachen Klimawandel und Krieg.“

Es ist nicht das erste Mal, das Westwood ihre Meinung öffentlich kundtut und sich für den Klimaschutz einsetzt. Erst kürzlich erklärte sie: „Ich hoffe einfach, dass die Menschen verstehen, dass der Klimawandel schon auf der Türschwelle steht. Er ist da und wird sich weiter ausbreiten.“