Ein Teil der Mugler-Geschichte

  /  03.04.2013

Kreativchef Nicola Formichetti soll Mugler zu einem neuen Publikum verholfen und das Label nach vorne katapultiert haben. Vielleicht trifft hier also die Redewendung „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“ zu?

Nicola Formichetti mit Suzanne Bartsch

Designer Nicola Formichetti verlässt das französische Modehaus Mugler nach nur etwas mehr als zwei Jahren als kreativer Kopf des Unternehmens, das ihn zum Abschied als Begründer eines „neuen Publikums“ rühmt. Mugler-Chef Joel Palix: „Nicola hat den ursprünglichen Plan, seine Energie zur Marke zu bringen, erreicht. Mit seinem Talent für Kommunikation und seinem Verständnis für moderne Symbolik und Design verhalf Nicola dem Label zu einem neuen Publikum, was zweifelsohne ausschlaggebend für die zukünftige Strategie des Hauses ist. Er wird ein Teil der Geschichte von Muglers Vermächtnis und bekannt dafür sein, uns nach vorne katapultiert zu haben.“

Formichetti hatte mit der Herbst/Winter-Kollektion 2011/12 für die Marke debütiert. Damals schritt zur Präsentation auch Lady Gaga über den Catwalk.

Weniger beschäftigt dürfte Formichetti trotz seines Ausstiegs bei Mugler, der auf gegenseitigem Einverständnis beruhen soll, nun allerdings nicht sein. Noch immer ist er in der Funktion des Kreativdirektors von Uniqlo tätig und gestaltet zudem seine eigene Linie namens Nicopanda. Für Lady Gaga tritt er zudem als Stylist in Erscheinung.

Mugler will in Kürze einen Plan zur neuen Strategie präsentieren, der auf der erfolgreichen Parfümtradition und dem neuen Impuls in Sachen Fashion aufgebaut werden soll.