Ein Blick in die Zukunft
/ 05.08.2015Der ehemalige Chefdesigner des spanischen Modehauses Balenciaga, Alexander Wang, sieht sich nach seiner Kündigung nach neuen Aufgaben um. Erste Gespräche mit potenziellen neuen Arbeitgebern soll es bereits gegeben haben...

Alexander Wang
Alexander Wang hat angeblich mit dem Investment-Unternehmen General Atlantic über seine Zukunft gesprochen. Der Designer soll sich mit der Firma, die unter anderem in Gesellschaften wie Tory Burch, Airbnb und BuzzFeed investiert, getroffen haben, nachdem Balenciaga seinen Vertrag als Chefdesigner nicht verlängert hat. Die letzte Kollektion des 31-Jährigen für das spanische Label wird auf der Paris Fashion Week im September 2016 zu sehen sein.
Ein Insider verriet nun, warum sich das Modehaus und die Muttergesellschaft Kering entschlossen haben, Wang durch einen weniger bekannten Nachfolger zu ersetzen. Er erzählte gegenüber dem amerikanischen Magazin WWD: „Kering ist offen dafür, auch unbekanntere Designer zu berücksichtigen, verborgenen Talenten den attraktiven Job zu geben und sie somit zu ermutigen. Ein positives Feedback und ein guter Wille haben auch dazu geführt, dem Chefdesigner von Gucci, Alessandro Michele, zum Erfolg zu verhelfen. Der 42-jährige Italiener ersetzt Frida Giannini, die bis Anfang des Jahres für das italienische Traditionshaus designte.“
Wangs Platz an der Spitze von Balenciaga war nur von kurzer Dauer, verglichen mit der Karriere seines Vorgängers Nicholas Ghesquiere, der 15 Jahre lang Leiter der Kreativabteilung war, bevor er das Unternehmen 2012 verließ, um für Louis Vuitton zu arbeiten. Gerüchten zufolge soll es Anfang des Monats noch Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung des amerikanischen Modeschöpfers gegeben haben. Ein Sprecher von Kering erklärte: „Es gibt Diskussionen zwischen dem Designer und Balenciaga bezüglich einer Erneuerung des Vertrags.“ Scheinbar haben sich die Parteien aber nicht einigen können.


