Ein aufwändiges Outfit

  /  19.04.2013

Beyoncés Outfit bei der aktuellen „Mrs. Carter Show“-Tour war überaus zeitaufwändig, wie die kreativen Köpfe dahinter jetzt verraten haben. Wie viele Stunden braucht man wohl, um 30.000 Swarovski-Kristalle per Hand anzubringen?

Beyoncé

Beyoncés kristallbesetztes Korsett kostete mehr als 600 Arbeitsstunden. Das verrieten jetzt die Designer hinter dem Teil, mit dem der Popstar mit Beginn der Tour in dieser Woche für Aufsehen sorgte. Phillipe und David Blonde, die für die auffallende Kreation verantwortlich sind, erzählen über den aufwändigen Herstellungsprozess des Kostüms, dass sie das Outfit zunächst auf Beyoncés Körper aufmalen mussten, um die richtigen Schattierungen herauszufinden. „Anschließend musste das Design mit ungefähr 30.000 Swarovski-Kristallen handbesetzt werden, was mehr als 600 Stunden gedauert hat“, ergänzen die Modeschöpfer gegenüber Fashionista.com.

Bei der Zusammenarbeit sei die Sängerin stets in den Produktionsprozess eingebunden gewesen. „Es war eine enge Kollaboration mit Beyoncé, Tina Knowles und ihrer Stylistin, Ty Hunter, um etwas zu erschaffen, das einer ihrer glamourösesten und provokativsten Looks werden sollte, den sie jemals getragen hat.“

Die Designer verraten zudem, dass das goldene Outfit, das der Fantasie wenig Spielraum lässt, von der Künstlerin Tamara de Lempicka inspiriert wurde, die bekannt für kraftvolle Body-Paintings auf Frauenkörpern ist.

Die Blondes verraten: „Es soll die Illusion erwecken, von goldenem Honig bedeckt zu sein. Es ist ein Couture-Look, der nicht nur umhauen, sondern auch eine Reflektion ihrer Persönlichkeit und der Musik von dem Teil der ‚Mrs. Carter Show’ sein soll.“