Eigens designte Dessous

  /  18.09.2012

Zuerst wurde sie als Model für den Unterwäsche-Hersteller Triumph engagiert, nun designt sie selbst: Eine Dänin präsentiert in ihrer ersten eigenen Kollektion drei verschiedene Wäschelinien – doch dabei soll es vorerst auch bleiben.

helena christensen

Nachdem Helena Christensen schon seit einiger Zeit das Gesicht von Triumph ist, bringt sie nun auch ihre erste eigene Kollektion auf den Markt. Die 43-Jährige hat drei verschiedene Linien für das Label entworfen. „Poetica“ besteht aus Spitzen-Designs mit Swarovski-Kristallen, „Ballerina“ ist geprägt vom femininen Glamour der Siebziger und „Dahlia“ setzt sich aus romantischen Teilen zusammen.

Für Christensen ist die Entwicklung zur Designerin indes ganz natürlich. „Ich war schon ihr Kampagnenmädchen, aber Triumph schlug vor, die Partnerschaft weiterzuentwickeln und zusammenzuarbeiten“, sagt sie gegenüber vogue.co.uk. „Es war so eine tolle Chance, mit solch einer traditionellen, etablierten Firma zusammenzuarbeiten und ihre Unterstützung dafür zu haben, meine eigene Kollektion zu designen.“

Allein ihren Namen verleiht Christensen den Produkten nicht. Vielmehr habe sie „alles selbst designt“, versichert sie. „Aber natürlich hatte ich ein Team, das mit mir arbeitete, um mir all die technischen Aspekte zu erklären. Es war faszinierend, mit erfahrenen Designern zusammenzusitzen und den Hintergrund der Konstruktion zu sehen. Es gab viel zu lernen – ich bin sogar nach Hongkong gereist, um mit den Näherinnen zu reden und die Muster zu sehen. Ich war wirklich mit eingebunden.“

Obwohl es für sie eine „große Ehre“ war, diese Möglichkeit wahrzunehmen, plant Christensen nicht, auch andere Dinge zu entwerfen. „Ich habe nicht wirklich den Ehrgeiz dazu, so etwas zu machen. Ich bekam einfach nur diese Chance und habe die Gelegenheit ergriffen“, erklärt sie. „Ich habe definitiv neue Anerkennung für die Arbeit von Designern gewonnen.“

Die „Helena Christensen for Triumph“-Kollektion gibt’s ab Januar 2013 zu kaufen.