Die zwei Gesichter der Nicole Kidman

  /  15.11.2012

Nicht nur die Figuren, die Nicole Kidman in Filmen verkörpert, könnten unterschiedlicher nicht sein, auch ihr persönlicher Kleidungsstil ist abwechslungsreich. Schließlich muss die Schauspielerin nicht nur auf der Leinwand zwischendurch die Rollen wechseln.

Nicole Kidman

In Filmen wird Nicole Kidman in ihren Rollen häufig chic dargestellt. Bald wird sie zum Beispiel als die Schauspielerin Grace Kelly zu sehen sein. Doch privat fühlt sich die 45-Jährige nicht so „fashionable“ wie etwa ihre Figur in dem 2014 erscheinenden Film „Grace of Monaco“. „Ich bin keine Fashion-Ikone. Ich liebe Mode, aber ich glaube nicht, dass ich topmodern bin“, erzählt Kidman gegenüber dem Magazin Dujour. Dies gelte zumindest für ihr Privatleben. „Zuhause ziehe ich mir bequeme Sachen an. Schließlich bin ich auch Mutter von zwei kleinen Kinder.“

 

Das Interesse für Mode wurde bei der Schauspielerin schon früh geweckt. Als junge Frau lernte sie Designer wie John Galliano oder Alexander McQueen kennen und besuchte deren Showrooms. „Dabei verliebte ich mich in Mode“, berichtet Kidman.

Grace Kelly in der neuen Produktion zu verkörpern, sei für die Ex-Frau von Tom Cruise eine „einmalige Gelegenheit“ und sicher eine ganz andere Aufgabe als die Rolle der Charlotte Bless, die sie jüngst in dem Film „Paperboy“ darstellte. Mit Regisseur Lee Daniels zu arbeiten, habe die Schauspielerin aber genossen. „Er half mir, die schäbige Garderobe auszuwählen. Ich machte auch mein Make-up selbst. Mit ihm arbeitet man von Moment zu Moment, eine starke Energie die ganze Zeit über. Es war eine Low-Budget-Produktion, also wurde alles sehr schnell und ohne Proben abgefilmt.“ Derweil sei sie nicht sonderlich daran interessiert, in ihren Filmen „liebenswürdige“ Rollen zu verkörpern. „Ich will Frauen spielen, die unkonventionell sind“. Über die grelle Figur, die sie in „Paperboy“ darstellt, sagt Kidman: „Charlotte ist kompliziert und mysteriös und schließlich sehr tragisch.“