Die verbotene Frucht
/ 14.11.2012Rihanna kreidet an, dass in den USA viele Dinge zu „verbotenen Früchten“ deklariert werden, die dann wiederum die Neugier der jungen Menschen noch mehr stärke. Zählt ihr aktueller Einfall nicht auch zu diesen Früchten?

Rihanna (links)
Sängerin Rihanna war kurz davor, sich ein Gesichts-Tattoo zuzulegen. Es darf gestritten werden, ob es ihr Glück oder ihr Pech war, dass der Tätowierer ihres Vertrauens den Wunsch der 24-Jährigen ablehnte. „Der Tattoo-Künstler sagte: ‚Nein, das werde ich nicht tun. Immer wenn du dir ins Gesicht schaust, ist es da und starrt dich an’“, erklärt Rihanna die Zurückweisung gegenüber dem Männermagazin GQ, in dessen Dezemberausgabe sie auf dem Titelblatt erscheint – nur mit einer übergeworfenen Lederjacke bekleidet. Und auch im Heft gibt es weitere aufreizende Bilder der Sängerin. Mit einem Givenchy-Shirt von Designer Riccardo Tisci und Schmuck von Cartier ist Rihanna in provokativen Posen zu sehen.
Dass ihr Style häufig als nicht unbedingt salonfähig aufgenommen wird, ist Rihanna, die bereits zur Sexiest Woman Alive gewählt wurde und die sich selbst als „die schwarze Madonna“ bezeichnet, klar. Genauso wie die Tatsache, ein Sex-Symbol zu sein, was für die Grammy-Gewinnerin einfach in ihrer Natur liege. „Es ist so, wie es immer war“, betont Rihanna. „Ich denke, dass die Leute, speziell in Amerika, eine Art verbotene Frucht daraus machen, aber das macht die Kids nur noch neugieriger.“ Und die gebürtige Barbadierin fährt fort: „Ich war mal viel naiver in der Art, mich zu bewegen und in der Art, in der ich wahrgenommen wurde. Je öfter man dann von den Leuten ‚Oh, du bist ein Sex-Symbol’ hört, bringt es einen dazu zu denken, ‚Warum erzählst du mir das jetzt?’. Ich fand es dann schließlich heraus.“


