Deutliche Worte aus Italien

  /  30.01.2013

Ein großes Modehaus als Familienunternehmen zu führen, ist heutzutage eine Seltenheit. Kein Wunder also, dass Gerüchte laut wurden, die Familie Versace denke über einen Verkauf an arabische Interessenten nach.

Donatella Versace

Die Versace-Familie hat Gerüchte dementiert, wonach das Unternehmen nach einem neuen Besitzer für die Marke suchen soll. „Ich habe mit niemandem über einen Verkauf meiner Anteile gesprochen und ich habe auch kein Interesse daran“, versichert Vorstandschef Santo Versace, Bruder des Unternehmensgründers und Namensgeber Gianni Versace, am 29. Januar 2013 gegenüber italienischen Medien. Er betonte: „Mein Anteil steht nicht zum Verkauf.“

Zuvor waren Gerüchte aufgekommen, Investoren aus Katar hätten Interesse an Investitionen bekundet, als Expansionsbestrebungen von Versace öffentlich wurden. Zu diesem Zweck hielt das Unternehmen im vergangenen Jahr Rücksprache mit Banken wie Goldman Sachs.

Weitere Anteilsinhaber neben Santo sind auch seine Schwester Donatella Versace, die 20% der Unternehmensanteile innehat, sowie deren Tochter Allegra, die sogar 50% der Firma ihr Eigen nennt. Die Familie wies Pläne, auswärtige Investoren zulassen zu wollen, zurück.