Der Graffiti-Streit geht weiter

  /  15.01.2016

Graffiti-Künstler Joseph Tierney, der seine Werke auf den Kleidern von Moschino-Designer Jeremy Scott entdeckt haben will, lässt nicht locker. Ein Richter gab nun grünes Licht für eine Verhandlung, die im Mai dieses Jahres vonstatten gehen soll…

Jeremy Scott

Der Graffiti-Streit um das Katy Perry-Kleid geht in die zweite Runde. Der Graffiti-Künstler Joseph Tierney, der sich Rime nennt, hatte im November 2015 eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung gegen den Moschino-Chefdesigner eingereicht und behauptet, dass Jeremy Scott eines seiner Kunstwerke kopiert hätte, dass er 2012 für eine Kunstorganisation in Detroit, Michigan, angefertigt habe. Das Graffiti habe er dann in der Herbst/Winter-Kollektion 2015 des Labels wiederentdeckt. Auch in weiteren Designs der Range will Tierney seine Kunst gesichtet haben. So sollen Katy Perry und Scott selbst an dem Gala-Abend Stücke getragen haben, die mit Graffitis von ihm versehen waren. 

Scott verlangte damals, dass der Fall zu den Akten gelegt wird, da die Designs „von einem Graffiti-Künstler ausgesucht und angefertigt wurden“, dies soll unabhängig von ihm passiert sein. Tierney fordert von Moschino, die entsprechenden Klamotten nicht weiter zu verkaufen sowie Schadensersatz für den Kunst-Klau. In dieser Woche fanden laut Page Six erste Anhörungen in Los Angeles statt, soweit gab der Richter grünes Licht für eine Fortsetzung. Am 23. Mai 2016 sollen beide Parteien nun noch einmal vor Gericht erscheinen, um den Fall zu klären.

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