Climate Revolution
/ 06.11.2013Designerin Vivienne Westwood setzt sich gemeinsam mit dem Label Lush für die Umwelt ein und hat so zwei besondere Tücher kreiert, die vor allem auch in der bevorstehenden Weihnachtszeit von großem Nutzen sein sollen.

Vivienne Westwood


Vivienne Westwood designt alternative Verpackungen für Lush. Die 72-jährige Modeschöpferin hilft der Kosmetikmarke beim Kampf gegen die Klimaveränderung, indem sie zwei Furoshiki-Tücher entworfen hat, die als Alternative zum Geschenkpapier für die Weihnachtszeit dienen sollen. Der allgemeine Papierverbrauch pro Kopf habe sich in den letzten Jahrzehnten stetig nach oben entwickelt. So verbrauche im Schnitt jeder Deutsche bis zu 250 kg Papier pro Jahr, dem will das Label entgegen wirken. „Bei Weihnachten geht es ums Geben, nicht ums Verpacken und Müll produzieren“, erklärt der Mitgründer der Marke, Mo Constantine. „Wir ermutigen unsere Kunden seit Jahren dazu, Stoff als Verpackung zu nutzen – die Hälfte unserer Produkte benötigt noch nicht mal eine Verpackung: sie kommen ‚nackt’. Wir sind hocherfreut darüber, dass Vivienne diese Klimarevolution-Stoffverpackung für uns designt hat.“
Die zu 100% veganen Tücher mit dem Climate Revolution-Logo und dem „Face of War“, Westwoods Symbol für die Zerstörung der Umwelt, gibt es ab dem 18. November 2013 für 17,50 Euro in allen Lush-Filialen; der Erlös geht an die Climate Revolution und daraus folgende Nachhaltigkeitsprojekte.
Lush beteiligt sich zudem an der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung vom 16. bis zum 24. November 2013 an allen 38 Standorten mit dem Furoshiki-Konzept. Interessenten haben die Möglichkeit, sich die umweltfreundliche Geschenkverpackung aus der Nähe anzusehen und eine Knotentechnik vor Ort zu erlernen. Gerne können dazu auch eigene Tücher mitgebracht werden. Westwood bringt es im Sinne der Climate Revolution auf den Punkt: „Everybody who saves a plastic bag is a freedom fighter.”


