Calvin Klein: Trends sind bedeutungslos

  /  14.10.2011

Überall bekannt und dennoch so schüchtern: Calvin Klein machte bisher immer lieber einen Bogen um Öffentlichkeit. Dies soll sich jetzt ändern und enthüllt wird dabei, was der Designer wirklich über Trends denkt.

Calvin Klein

Der Designer Calvin Klein, der eigentlich nicht dafür bekannt ist, in der Öffentlichkeit zu sprechen, wird mit Fern Mallis, der ehemaligen Vize-Präsidentin der IMG Fashion Week, dennoch ein Gespräch führen. Darin soll es um seine Kindheit in der Bronx und seine frühen Kollektionen gehen. Auch Multitalent Mark Wahlberg, der früher das wichtigste Unterwäsche-Model des Unternehmens war und heute als Schauspieler ('The Fighter') Erfolge feiert, soll zur Sprache kommen. Am Montag, den 17. Oktober, wird der 68-Jährige, der sein Modeunternehmen 1968 gründete, mit Mallis plaudern.

Trotz der großen Rolle, die die Marke Calvin Klein immer noch in der Modeindustrie spielt, gab der Designer im letzten Jahr zu, dass er es nicht vermisst, mit der schnelllebigen Modebranche mithalten zu müssen. Der kreative Amerikaner, unter dessen Namen neben Kleidung auch Parfum, Uhren und Schmuck auf den Markt gekommen sind, hält Trends für „bedeutungslos“.

„Wissen Sie, seit ich nicht mehr in die Modebranche verwickelt bin, bin ich so glücklich darüber, nicht mehr auf Trends achten zu müssen, weil die sowieso bedeutungslos sind“, gesteht Klein. „Sie sind schnell vorbei. Sobald du sie siehst, sobald du sie Leute tragen siehst, sind sie vorbei. Das war's. Sobald du es an jemandem siehst, vergiss es.“