Backstage bei Gucci
/ 22.04.2013Wer würde nicht gerne einmal Mäuschen spielen im trauten Heim der Stars, in der Küche von Nobelrestaurants oder der Bühne im Theater? Orte und Situationen, die meist ein Geheimnis bleiben. In „127 Hours“ gewährt James Franco dem Zuschauer jetzt einen Einblick in das Leben hinter dem Vorhang von Gucci.

James Franco
James Franco gewährt Einblick hinter die Kulissen und hat seine Gucci-Dokumentation präsentiert, von der sich Regisseurin Voros mehr Verständnis für Modebetriebe erhofft. Das Werk „The Director“, das am 21. April 2013 beim Tibeca Filmfestival gezeigt wurde, stößt in Bereiche des Labels vor, die niemals zuvor gezeigt werden durften. Produziert wurde der Streifen von James Franco (Schauspieler aus „127 Hours“) und gleichzeitig eines der berühmtesten Aushängeschilder der Marke.
Dabei folgt der Zuschauer unter der Leitung von Regisseurin Christina Voros der Gucci-Kreativchefin Frida Giannini hinter die Kulissen der Marke und bekommt einen Einblick in den Alltagsbetrieb des Labels. Der Reiz an dem Werk, da ist Voros sicher, liegt dabei in den bisher nicht gezeigten Hintergründen. „Sobald das Vertrauen hergestellt war, durften wir Momente beobachten und festhalten, an Orten, an denen nie zuvor eine Kamera erlaubt war“, freut sich die Regisseurin
Franco sei derweil eine ausgezeichnete Wahl für die Produktion des Films gewesen. Sie hält fest: „James ist eine außergewöhnliche Person für eine gemeinsame Zusammenarbeit. Er ist gleichzeitig neugierig und teilt seinen Geist und seine Kompetenz, um einen an einen Punkt zu bringen, der weit hinter dem liegt, was man sich selbst zugetraut hat. Er ist der perfekte Komplize.“
Voros Ziel mit dem Film sei derweil nicht nur ein besseres Verständnis für Chefin Giannini zu schaffen, sondern auch für die großen Modebetriebe an sich, wie sie erklärt: „Ich hoffe, das Publikum geht mit mehr Einsicht aus dem Film, nicht nur mit einem größeren Verständnis für eine bemerkenswerte Frau, sondern auch für die Komplexität eines Prozesses, den die meisten als selbstverständlich voraussetzen – wenn wir zum Beispiel ein Kleid von einer Stange nehmen oder eine Tasche im Schaufenster beäugen. Es ging eine gewaltige Menge Arbeit in diese Tasche, die im Schaufenster sitzt und darauf wartet, beäugt zu werden“, resümiert Voros.


