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  /  02.03.2016

Das Magazin El Pais, dessen aktuelles Beilagen-Cover „Girls“-Erfinderin Lena Dunham zeigt, die sich allerdings beschwerte, ihr Körper habe noch nie so ausgesehen und werde es auch nie, erklärte sich nun. Ob die Antwort zufrieden stellend ist?

Lena Dunham auf dem umstrittenen Cover

Das spanische Magazin El Pais, das Lena Dunhams Cover-Foto angeblich übermäßig digital bearbeitet hat, wehrt sich jetzt gegen die Vorwürfe der Schauspielerin. Diese hatte auf Instagram ein Bild des Titelblatt der El Pais-Beilage Tentaciones gepostet und erklärt: „Oh hallo El Pais! Ich fühle mich wirklich geehrt, auf eurem Cover zu sein und ich bin so froh, dass ihr ein Bild von @ruvenafanador gekauft habt. Bei ihr fühle ich mich immer großartig. ABER so hat mein Körper noch NIE ausgesehen und wird auch nie so aussehen. Wenn es euch interessiert, was ich tue, warum seid ihr dann nicht ehrlich zu euren Lesern? Liebe Grüße, Lena.“

Am Dienstag antwortete die Zeitung mit einem offenen Brief und verteidigte sich: „Wie Sie wissen, haben wir Ihnen den Titel unserer März-Ausgabe gewidmet. Unsere Intention war es, den Erfolg Ihrer Serie ‚Girls’ zu feiern und den Einfluss, den sie als Künstlerin und Aktivistin in zahlreichen sozialen und politischen Dingen haben, zu reflektieren. An diesem Morgen haben wir Ihr Unbehagen entdeckt. Für das Cover haben wir ein Foto eines Shootings mit dem Fotografen Ruven Afanador aus dem Jahr 2013 benutzt, das damals in der Entertainment Weekly veröffentlicht wurde. Hier bei Tentaciones haben wir das Foto von der Corbis Agentur erworben und haben das Original benutzt, das uns zugesendet wurde, ohne jegliche Art von Retusche. Diejenigen, die unser Magazin kennen, wissen, dass wir weder Photoshop noch andere Programme benutzen, um die physische Erscheinung unserer Coverstars zu verändern, auch nicht innerhalb des Hefts. Hierbei haben wir lediglich das Bild beschnitten, um es in das Format unserer Seite zu bringen. Wir freuen uns, dass Sie Ihren rebellischen Geist beibehalten. Geben Sie uns Ihre Adresse und wir senden Ihnen unser Magazin jeden Monat zu, damit Sie sich selbst davon überzeugen können, dass wir die Dinge gern so darstellen, wie sie wirklich sind.“ Die Zeitung zeigt zudem das erworbene Original-Bild.