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/ 25.01.2016Nach sechs Jahren harten Kampfes im Gerichtssaal kann sich das italienische Modelabel Dolce & Gabbana endlich von den Anschuldigungen wegen Steuerhinterziehung reinwaschen. 2010 waren die Designer der Marke angeklagt worden…

Stefano Gabbana und Domenico Dolce
Dolce und Gabbana hat nun auch das letzte Kapitel des leidigen Prozessverfahrens wegen Steuerhinterziehung abschließen können. 2010 waren Domenico Dolce und Stefano Gabbana wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung angeklagt worden. Ihnen wurde vorgeworfen, mit fiktiven Firmen in Luxemburg rund 200 Mio. Euro Steuern hinterzogen zu haben. Es folgte ein vierjähriger Rechtsstreit, in denen die Modezaren einen wahren Gerichtsmarathon absolvieren mussten. Im April 2014 wurden sie für schuldig befunden und erst zu einer Haftstrafe, später zu eineinhalb Jahren auf Bewährung verurteilt.
Die Labelgründer hatten jedoch stets darauf beharrt, unschuldig zu sein und Revision eingelegt. Schließlich war die Angelegenheit vor das höchste italienische Gericht geraten, das sie von allen Anklagepunkten freigesprochen hatte. In einem Statement hatten die Designer erklärt: „Wir waren immer ehrlich und sind extrem stolz darauf, dass der italienische Gerichtshof das erkannt hat.“
Am 21. Januar 2016 wurde auch Alfonso Dolce, der Cousin von Domenico, von allen Vorwürfen entlastet. Dieser arbeitete für das Holdingunternehmen Gado Srl in Luxemburg, das den Anklagepunkten nach nur erfunden worden war. Sein Anwalt Miassimo Dinoia berichtete dem Branchenmagazin WWD, dass der Fall damit „definitiv abgeschlossen wäre“. Der „eindeutige Urteilsspruch“ würde weitere Fragen zu der pikanten Affäre erübrigen.


