Ama Fashion: Ghanaisches Handwerk trifft modernes Design

  /  01.07.2025

Ama Fashion verbindet ghanaisches Handwerk mit modernem Design und fairen Handelsstrukturen, erweitert die Zielgruppe und zeigt sich auf mehreren Fachmessen…

Das Label Ama Fashion steht für handgefertigte Bolga-Körbe aus Nordghana – gefertigt von Frauen, für Frauen – und präsentiert diese vom 19. bis 21. Juli 2025 auf der nachhaltigen Messe Innatex in Wallau. Die Körbe werden aus lokalem, nachwachsendem Elefantengras handgefertigt, die Färbung erfolgt größtenteils mit umweltschonenden Pigmenten, ohne den Einsatz von schädlichen Chemikalien. Durch die Handarbeit entstehen langlebige Unikate, ohne industrielle Prozesse. Überschüssige Materialien werden weiterverwendet, beispielsweise für kleinere Produkte oder Muster. Das Label setzt auf transparente Lieferketten; die Körbe werden per Seefracht nach Europa transportiert, um CO₂ zu minimieren. Verpackt wird plastikfrei und mit recycelbaren Materialien.

Seit 2019 arbeitet die Marke mit einem Frauennetzwerk in der Region Bolgatanga zusammen. Das Ziel: traditionelles ghanaisches Handwerk mit modernem Design und fairen Handelsstrukturen zu verbinden. Ama Fashion möchte wirtschaftliche Unabhängigkeit, soziale Sicherheit und Perspektiven für über 200 Frauen in ländlichen Gebieten fördern und mit jeder Kollektion ein Zeichen für Empowerment, Nachhaltigkeit und kulturelle Vielfalt setzen. 

Um das traditionelle Handwerk aus Ghana in neue Kontexte zu bringen, erweitert das Label kontinuierlich das Sortiment. Neben klassischen Bolga-Körben gibt es neue Taschenformate wie Schultertaschen, Clutches und Mini-Bags, inspiriert von urbanem Lifestyle und farblich abgestimmt auf aktuelle Trends. Darüber hinaus überträgt die Marke das Handwerk auch auf Wohnaccessoires wie Aufbewahrungskörbe, Pflanzenhalter und Wanddekorationen und spricht so ein neues, designaffines Publikum an. Mit farblich kuratierten Limited Editions und saisonalen Farbthemen wird das Sortiment stärker emotionalisiert und für wechselnde Sortimente in Concept-Stores und Weltläden attraktiver gemacht. 

Neben Weltläden und Fair-Trade-Fachgeschäften ist das Label inzwischen auch in ausgewählten Concept-Stores, nachhaltigen Modeboutiquen und Interior-Läden vertreten. Die Präsenz an Point-of-Sale-Flächen mit Storytelling-Elementen, Informationsmaterial und Bildwelten soll Sichtbarkeit und Markenbindung schaffen, während der neue B2B-Onlineshop den Bestellprozess für den Handel vereinfacht. So sollen auch kleinere Läden effizienter und gezielter ordern können.

Im Hinblick auf die internationale Expansion seien erste Partnerschaften in Irland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden im Aufbau. Auch der französische Markt rücke zunehmend in den Fokus, heißt es gegenüber 1st-blue. Durch temporäre Kooperationen mit nachhaltigen Lifestyle-Shops sowie die Teilnahme an Fachmessen wie Innatex, TrendSup, Trendset, Nordstil und regionalen Ordertagen positioniert sich Ama Fashion als dynamische, designorientierte Marke im fairen Segment.

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